Talar, Ehrenhut und einen fetten Orden

Von: fs
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Ehrenwert: Marko Schulz (4.v.r.) erhielt den Ehrentitel Professor „Humoris Causa“ Und Catharina Meyer (2.v.r.) bekam den Sonderorden für besondere Verdienste. Foto: Wolfgang Sevenich

Herzogenrath. Die Professoren „Humoris Causa“ hatten mit Unterstützung der Merksteiner Exprinzen zum dritten Mal zum karnevalistischen Gönner-Frühschoppen ins Fördermaschinenhaus im Grube Adolf Parks geladen.

„Mit diesem Frühschoppen wollen wir mit vielen Freunden und Gönnern den AMSK finanziell unterstützen, um die Ausrichtung des Merksteiner Karnevalsumzugs sicherzustellen“, erklärt Ex-Prinz Oliver Fürpeil. Ein närrisches Rahmenprogramm und die Ernennung des neuen Professors „Humoris Causa“ gehörten dazu.

Moderator Fürpeil hieß das närrische Volk, unter ihnen die beiden stellvertretenden Bürgermeister Dr. Manfred Fleckenstein und Marie-Theres Sobczyk, willkommen. Zunächst galt es, den von Rudolf Kirchhoff gestifteten Sonderorden für besondere Verdienste um den Merksteiner Karneval zu verleihen. In diesem Jahr erhielt Catharina Meyer die hohe Auszeichnung.

Die drei schönsten Gruppen des Rosenmontagszugs 2015 wurden prämiert. Den 1. Preis erhielt die Gruppe Nähfrauen Nievelstein mit „Venezia“, den 2. Preis die Jecke Frönde mit ihren „Schneemännern“ und den 3. Preis der FMJ mit „Fliegenpilzen“. Nachdem der AMSK mit ihrer Vorsitzenden Gaby Schneider, dem Prinzenpaar Friedel I. und Kerstin I. und den angeschlossenen Gesellschaften das Programm präsentiert hatten, erfolgte die Laudatio auf den 24. Ordensträger Marko Schulz, gehalten von Oliver Fürpeil, Professor „Humoris Causa“ 2015.

Schulz, geboren 1969 in Aachen, kam 1973 nach Herzogenrath. 1976 wurde er in der Grundschule Herzogenrath-Mitte eingeschult und besuchte später das städtische Gymnasium. Sport und Mathe waren seine Lieblingsfächer. Überdies kickte er bei Alemannia Aachen. Doch in die Fußstapfen seiner Familie mütterlicherseits, des legendären Bierbrauers und Degraa-Chefs Willi Vonderbank wollte er nicht ganz. Die Leidenschaft zu Zahlen war stärker, und so begann er 1986 eine Ausbildung bei der Stadtsparkasse Aachen.

Beim „Tanz in den Mai“ 1994 lernte er seine Frau Nathalie, eine reizende Studentin aus Frankreich, kennen. Sie heirateten im Dom zu Chartres. Sohn Maxime wurde im Januar 1999 geboren, die Tochter Claire kam im August 2000 in Würselen auf die Welt, die Familie war komplett. 2007 übernahm Schulz als Geschäftsstellenleiter die Sparkassenfiliale Alt-Merkstein. Beim Besuch des Brezelganges konnten die Schützen ihn als aktiven Schützenbruder gewinnen. Seit 2014 ist er deren Kassierer und setzt sich auch sonst für das Merksteiner Vereinsleben ein.

Zur Ernennungszeremonie hatten sich zahlreiche Professoren aus den Vorjahren aufgebaut, um den neuen Titelträger mit Talar, Ehrenhut und Professorenorden auszustatten. Dazu gab es von der Vorsitzenden des Ausschusses Merksteiner Straßenkarneval, Gaby Schneider, die Ernennungsurkunde. Erster Gratulant war der stellvertretende Bürgermeister Dr. Manfred Fleckenstein: „Wer in seinem ganzen Leben seine Mitmenschen in den Mittelpunkt gestellt hat und auf seine Art und Weise jedem Fröhlichkeit und Humor eingeflößt hat, der hat die heutige Auszeichnung im wahrsten Sinne des Wortes verdient.“

Lisa Hans, Tanzmarie KTC Alsdorfer Tänzer, tanzte daraufhin den Ehrentanz und erhielt dafür viel Beifall. Mit Musik und Gesang überraschten auch wieder die „Schützenjäger“ der St.-Sebastianus-Schützen.

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