Tagesmütter sind wichtige Stützen geworden

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Kitas in NRW haben starken Zulauf. Foto: dpa

Nordkreis. Die Grünen in NRW haben nochmals einen Vorstoß gestartet: Tagesmütter müssen höher entlohnt werden, fordern sie. „Es fehlt weiterhin eine verlässliche Grundlage für die Tagesmütter, die Qualifizierung und eine landesweit koordinierte Entlohnung regelt”, sagte die Grünen-Landesvorsitzende Daniela Schneckenburger in Düsseldorf.

Auch in Herzogenrath sind sich die Verantwortlichen darüber bewusst, dass sie die Stundensätze, die derzeit zwischen 3,50 bis 4,50 Euro liegen, erhöhen müssen.

Denn Tagesmütter sollen einen erheblichen Teil dazu beitragen, dass ausreichend Plätze für den Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren zur Verfügung stehen. Jasmin Schacht hat sich mit ihrem Mann bewusst dazu entschieden, ihren Sohn Jan Luca (2) von Käthi Kchirid betreuen zu lassen.

Sie geht davon aus, dass die Förderung in der kleinen Gruppe besser funktioniert als im Kindergarten und dass es für die Kinder leichter ist, untereinander Kontakt zu schließen. Beide Eltern sind berufstätig, und bald wird Jan Luca ein Geschwisterchen bekommen. Jasmin Schacht hofft, dass ihre Tagesmutter bis dahin wieder einen Platz frei hat.

Diese Art der Betreuung komme kleinen Kindern manchmal eher entgegen, sagt auch Bernd Krott. Eine Tagesmutter sei zudem wesentlich flexibler, stehe je nach Vereinbarung bis in die Abendstunden oder an Wochenenden zur Verfügung. Auch eine Kombibetreuung, bei der die Tagesmutter das Kind vom Kindergarten abholt und sich noch einige Zeit darum kümmert, sei möglich.

Für Käthi Kchirid ist ihr Job eine Berufung. Die Mutter von zwei erwachsenen und einer elfjährigen Tochter organisierte schon früher Spielgruppen, war Übungsleiterin beim Kinderturnen. Zwei Jahre arbeitete sie als Ergänzungskraft in einem Kindergarten, seit mehr als drei Jahren ist sie Tagesmutter.
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