Herzogenrath - „Tag des offenen Denkmals“ im Fördermaschinenhaus der Grube Adolf

„Tag des offenen Denkmals“ im Fördermaschinenhaus der Grube Adolf

Von: ch
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Über die Grube Adolf: Erinnerungen, Bilder, Geschichten stellte Autor Jürgen Klosa (2.v.l.) vor. Zur Freude auch von Vereinsvorsitzendem Dr. Joachim Helbig (r.). Foto: Wolfgang Sevenich

Herzogenrath. Quirliges Leben brachte der „Tag des offenen Denkmals“ in das Fördermaschinenhaus der Grube Adolf und das umliegende Freigelände. Freiwillige des Vereins „Bergbaumuseum Adolf“, darunter auch dessen Vorsitzender Dr. Hans-Joachim Helbig, betreuten die Besucher.

Engagiert brachten sie ihren Gästen nicht nur den historischen Wert des Gebäudes und seines Interieurs nahe, sondern bewirteten sie auch mit Kuchen und anderen Köstlichkeiten.

Im Mittelpunkt der Präsentation stand naturgemäß die ansprechende Präsentation des historischen Denkmals mit allen seinen Facetten, vor allem der technischen. Mehrfache Führungen und praktische Demonstrationen zogen das Interesse der Besucher auf sich – und ebenso das Buch des in Boschelen lebenden Autors Jürgen Klosa.

Auf etwas mehr als 300 Seiten hat der Autor, ehemaliger Angestellter des EBV und Stadtschreiber von Übach-Palenberg, nicht nur viele Fotos, sondern vor allem auch rund 150 Zeitzeugen-Aussagen zusammengestellt.

Mit seinem reich ausgestatteten Werk hat der Verfasser merklich den Nerv der Merksteiner getroffen, denn vor Klosas Signiertisch reihten sich immer wieder Interessenten zu einer Schlange auf – die Grube Adolf ist noch immer Teil ihrer ganz persönlichen Geschichte. Abgerundet wurde die Präsentation im Maschinenhaus, deren Glanzlicht Klosas Buchvorstellung war, durch eine Reihe von Ausstellungsstücken zum Thema „Zwangsarbeit“.

Ebenfalls mit großer Aufmerksamkeit aufgenommen wurde die Schau der 1976 geborenen Bardenberger Malerin Bianca Mattar im Fördermaschinenhaus. Mit ihrem Kind hat sie den Spielplatz auf dem Adolf-Gelände besucht. Wie sie sich der montanen Vergangenheit des Ortes kreativ angenähert hat: Auch das hat den Besuchern diesen Tags des offenen Denkmals zum Erlebnis gemacht.

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