„Tag der Architektur“: Würselen präsentiert die Mensa des Gymnasiums

Von: ny
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Zufrieden mit dem Werk: Architekt Christian Fensterer stellt den Mensabau des Gymnasiums vor. Foto: Conny Stenzel-Zenner

Würselen. Durchdacht, lichtdurchflutet, mit einer guten Akustik und Luftqualität: So präsentiert sich die Mensa des Städtischen Gymnasium, die im Januar fertiggestellt wurde. Anlässlich des „Tages der Architektur“ in Nordrhein-Westfalen war die Mensa geöffnet und Architekt Christian Fensterer von Hahn Helten Architekten erklärte Interessieren, was das Besondere an der Mensa ist.

„Die Mensa auf dem Schulgelände ist als freistehender, komplexer Baukörper konzipiert und präsentiert sich mit einer kostengünstigen und robusten Betonfertigteilfassade mit einem hohen Vorfertigungsgrad, damit die Bauzeit schnell ging“, erklärte Projektleiter Fensterer, der die Mensa mit 250 Sitzplätzen, die für 500 Essen als vollwertige Kochmensa ausgerichtet ist, geplant hat.

Im Windfang nahe des Eingangs befinden sich die Toiletten und ein Kiosk. „Weil die eigentliche Mensa durch eine verglaste Türe vom Windfang getrennt ist, kann der Saal geschlossen sein und der Windfang für andere Veranstaltungen auf dem Schulhof geöffnet werden“, beschrieb Architekt Fensterer. Die Mensa, die auch als Veranstaltungsort entworfen wurde, erfüllt mit fünf großen Türen als Rettungswege die gesetzlichen Auflagen.

Das multifunktionale Gebäude hat eine Größe von 872 Quadratmeter, was ungefähr 24 mal 40 Meter bedeutet. Der Küchenbereich mit Spülküche, Küchenvorbereitung, Kühl- und Lagerräumen, einem Wirtschaftshof und der Ausgabe, ist fast so groß wie der Speisesaal. „Innerhalb kurzer Planungs- und Bauzeit entstand ein architektonisch qualitätsvolles Gebäude“, fasste Christian Fensterer zusammen.

Der Tag der Architektur öffnete schon zum 22. Mal Türen. Jedes Jahr sind Interessierte eingeladen, sich von Architekten die neuen Bauten vorstellen zu lassen. „Diese Mensa beeinflusst den Schulalltag und damit die Lebensqualität der Schüler“, urteilte Architekt Fensterer, der mit der Mensa ein Gebäude in das Schulleben integrieren musste. „Die Mensa hat keine Rückseite, weshalb die ganzen Fensterfronten ein durchgängiges Bild machen.“ Glas und Holz und Sichtbeton tragen zu einer schönen Atmosphäre bei dieser Mensa ein, die nur ein Jahr Bauzeit verschlungen hat.

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