Tafel erinnert an die Ursprünge des Steinkohlenbergbaus

Von: fs
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Willi Klaßen, Josef Ferlin und Dr. Joachim Helbig an der historischen Hinweistafel Kloster Rode und die „Kalculen“. Foto: Wolfgang Sevenich

Nordkreis. Am Pilgramsweg in Herzogenrath hat die Stadt eine Hinweistafel zu den „Kalculen“ aufgestellt. Im Jahr 1104 errichtete der flandrische Priester Ailbertus nahe der Burg Rode eine Kapelle, die die Keimzelle für ein großes Kirchen- und Klosterbauwerk wurde: Kloster Rode, heute die Abtei Rolduc in Kerkrade.

Um 1160 entstand im Kloster Rode eine lateinische Handschrift, die von der Gründung und der Existenz des Klosters bis zum Jahr 1157 berichtet. Die Handschrift ist ohne Titel. Sie wird unter „Annales Rodenses“ zitiert.

Große Textteile beschreiben Schenkungen an das Kloster. Achtmal wird zur Bezeichnung der Lage von Schenkungen der Begriff „Kalcule(n)“ verwendet. In der wissenschaftlichen Literatur wird der Begriff vielfach mit Kohlengrube(n) gleichgesetzt.

Im Text für das Jahr 1114 heißt es: „Jenseits des Weges nach Aachen, der von der Burg nach Kalculen führt, wo die Gegend Beccheberg (Beckenberg) heißt …“.

Die Mitglieder des Vereins Bergbaudenkmal Adolf, Willi Klaßen, Josef Ferlin und Vorsitzender Dr. Hans-Joachim Helbig, freuen sich über den Hinweis auf die Bergbaugeschichte.

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