Tänze, Akrobatik und viel Humor: Stammtisch der Kölner Karnevalisten

Von: dag
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Munteres Treiben auf der Bühne: Auch die quirligen „Pänz“ der Original Tanzgruppe „Kölsch Hänneschen“ begeisterten die Zuschauer in der Alsdorfer Stadthalle. Foto: Dagmar Meyer-Roeger

Alsdorf. Rasante Tänze mit akrobatischen Einlagen, rhythmische Lieder, furioser Humor, grandiose Reden und eine gehörige Portion rheinische Herzlichkeit: Alles das bot der „Rheinische Abend“ mit dem Stammtisch Kölner Karnevalisten jetzt in der Stadthalle.

Ein Abend voller jecker Höhepunkte, der die Fastelovvend-Fans aus dem Sommerschlaf rüttelte. Büttenreden, Duette, Parodien, Musik- und Tanzgruppen im Wechsel – die Mischung stimmte. Singen, Lachen und Feiern waren Trumpf.

Nachdem Stammtisch-Vorsitzender Bruno Prass die Gäste im Saal begrüßt hatte, hieß es: Bühne frei für die „Original Tanzgruppe Kölsch Hänneschen“. Mit Live-Gesang, Tanz, schauspielerischen Elementen und einer originellen Show nahmen Hänneschen und Bärbelchen, Tünnes und Schäl und all‘ die anderen kölschen Originale die Zuschauer mit auf eine Zeitreise „von Anno tuck noh up to date“. Getanzt wurde zu altbekannten kölschen Evergreens, aber auch modernen Stücken. Mit genau so viel Spaß wie die Großen begeisterte die Kindertanzgruppe „Kölsch Hänneschen“ auf den Stadthallenbühne.

Witzig, frisch und schlagfertig schaffte Christian Pape gekonnt den Spagat zwischen modernem Stand-up und dem klassischen Karneval. Im Zeitalter von Globalisierung und Wertewandel entdecken immer mehr Menschen, wie wichtig es ist, sich irgendwo zu Hause zu fühlen. Doch was ist überhaupt Heimat? Genau dieser Frage ging der büttenversierte Erkelenzer nach. Begleitet wurde er kongenial von Dr. Stefan Bimmermann am Keyboard.

Was bei Merkel, Gabriel und Co. los ist, das wissen „de Huusmeister vom Bundesdaach“ ganz genau. Interessiert lauschten die Besucher dem politischen Verzäll der beiden – und die hatten eine Menge zu erzählen, von dem, was man so im Bundestag erlebt und was dort so alles passiert.

Mit Mutterwitz, Sprachwitz sowie schelmischen Zankereien begeisterten die Alsdorfer Lokalmatadore „Schlabber & Latz“ das Publikum. Ebenfalls ein Garant für Frohsinn und gute Laune waren Botz un Bötzje alias Hans-Dieter Möseler und Rainer Krewinkel, die über ihr Leben in einem Zwiegespräch erzählten. Hoch her ging es auch bei Dirk Zimmer und Markus Kirschbaum, die als „Willi und Ernst“ zwei rüstige Rentner mimten.

Fetzige Pop- und Soulmusik mit kölschen Texten bot die Gruppe „Kuhl un de Gäng“, die die Zuschauer mit ihren starken Songs und coolen Grooves gleich von Beginn an mitrissen. Unvergleichlich war auch der Auftritt des „Orchesters Domstädter e.V. Köln“, eine Kombination aus Musikzug und Dudelsack-Orchester.

Durch das abwechslungsreiche Programm mit führenden Künstlern des Fasteleer führte souverän Manfred Schweinheim. Die musikalische Begleitung lag in den Händen des beliebten Kölner Orchesters Markus Quodt.

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