SV Rhenania 05 Würselen kämpft um Lindenplatz

Von: ehg
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Würselen. Der SV Rhenania 05 gibt sich bezüglich der Aufgabe des traditionsreichen Lindenplatzes noch nicht geschlagen. Bei der Mitgliederversammlung nahm das Thema künftiger Standort für einen neuen Sportplatz geraume Zeit in Anspruch.

Bei der Veranstaltung setzte man sich dagegen zur Wehr, dass Stadtrat und Verwaltung der Rhenania die Spielstätte „wegnehmen wollen“, um den Neubau eines Sportzentrums am Freizeitbad Aquana gegenfinanzieren zu können. Die Stadt habe zwar im Vorfeld dieser zukunftsweisenden Maßnahme Gespräche und die Einbeziehung der betroffenen Vereine angekündigt, doch berichtete Geschäftsführer Daniel Schewior den Mitgliedern mit Bedauern, dass die Stadt das Vorhaben im Alleingang realisieren wolle. Vorschläge zur kostengünstigeren Ertüchtigung der vorhandenen Spielstätten seien offensichtlich nicht von Interesse für die Rat und Verwaltung.

Die Versammlung war sich einig darin, dass die Rhenania die Entscheidung der Stadt nicht sang- und klanglos hinnehmen sollte. Nunmehr soll das Problem über verschiedene Aktionen, T-Shirts und Bandenwerbung mehr als bisher ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden. Daneben soll eine Petition in die Wege geleitet werden. Es müssen nun 670 Unterschriften für die angestrebte Maßnahme gesammelt werden, um die Voraussetzung für die Weitergabe der Petition an Bürgermeister Arno Nelles (SPD) zu schaffen.

Aktion läuft bis 3. Mai

Die Homepage der Rhenania ist für alle, die den Verein in ihrem Anliegen unterstützen möchten, bis zum 3. Mai freigeschaltet.

Vorstandswahlen standen nicht auf der Tagesordnung. Lediglich die Position des zweiten Vorsitzenden war vakant, konnte aber ein weiteres Mal nicht besetzt werden. Trotz der bereits in der Einladung beschriebenen engen Personaldecke bleibe es schwer, Mitglieder für ein Ehrenamt zu begeistern, bedauerte Geschäftsführer Daniel Schewior, der die Versammlung harmonisch über die Bühne brachte.

Der erste Kassierer Simon Rohleder legte ebenfalls seinen Rechenschaftsbericht vor. Aufgrund von Altlasten musste das Jahr 2016 mit einem kleinen Verlust abgeschlossen werden, der aus vorhandenen Guthaben gedeckt wurde.

Einstimmig wurde das Budget 2017 von der Versammlung genehmigt.

Obwohl die A-Jugend aus personellen Gründen zurückgezogen werden musste, bewertete Jugendleiter Thomas Rath die Situation in der Jugendabteilung mit vielen kleinen und größeren Erlebnissen als positiv.

Ausgezahlt habe sich der enge Schulterschluss zwischen Hauptverein und Jugendabteilung. Die Zusammenarbeit soll deshalb noch intensiviert werden.

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