Süße Tradition seit 1856: Brezelgang in Alt-Merkstein

Von: ssc
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Immer her damit: Die frisch gebackenen Brezeln munden Mama und Töchterchen gleichermaßen. Foto: Stefan Schaum

Herzogenrath. Die paar Regentropfen haben der süßen Tradition am Montagmorgen beileibe keinen Abbruch getan: Gut 4000 Brezeln haben die St.-Sebastianus-Schützen bei ihrem besonderen Marsch in Alt-Merkstein verteilt. Dort, wo der Brezelgang bereits seit 1856 nicht nur den Kindern prima mundet.

Dem Regen getrotzt

Musikalisch begleitet vom Spielmannszug „Vereinte Freunde” zogen die Schützen durch die Straßen, die von mehr als nur ein paar Tapferen gesäumt wurden, die der feuchten Witterung mit Regenschirmen trotzten. Nicht nur Schützenkönig Matthias Cordowiner hatte dabei gewaltige Brezelmengen vor der Brust. Auf bis zu fünf Kilo pro Mann bringen es die früh am Morgen bestückten Backwerkschnüre beim Abmarsch. Doch lange mussten die Schützen sie auch am Montag nicht schleppen. Schon nach ein paar Metern landeten die ersten Brezeln in den Tüten der Zuschauer.

Richtig viele der Leckereien wurden die Schützen beim Besuch im Kindergarten St. Willibrord los, wo sie von den Knirpsen schon sehnsüchtig erwartet wurden. Auch das Kinderheim St.-Hermann-Josef und die Grundschule Alt-Merkstein liegen traditionell auf der Route der Brezelgänger.

Und am Wegesrand hat so mancher Knirps die Brezeln gar nicht erst in seine Tasche gesteckt: So manche davon landete gleich im Mund. Ganz schön lecker, diese Schützentradition.

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