Suche nach Kreisverkehr-Sponsoren läuft

Von: clg
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Ungepflegt und unansehnlich: die Innenfläche des Kreisverkehrs bei Birk. Foto: Stefan Schaum

Würselen. Der Kreisverkehr in Birk an der B57 bei Birk war und ist mit seinem Wildkräuterwuchs kein ansehnliches Entree für die Stadt. Möglichst schnell möchte deshalb KDW-Betriebsleiter Franz-Josef Mahr Abhilfe schaffen.

Dazu unterbreitete er in der Sitzung des Betriebsausschusses einen Plan, der aus Kostengründen vom städtischen Gartenbaumeister Hans-Gerd Groten entwickelt wurde. Der Ausschuss segnete diesen unter der Voraussetzung ab, dass zur Finanzierung der Kosten erst einmal nach einem Sponsor Ausschau gehalten wird.

Aus Kostengründen hatte CDU-Sprecher Joseph Bongard diesen Vorschlag unterbreitet. Dass die Suche noch vor Ende der Pflanzzeit von Erfolg gekrönt sein möge, das erhofften sich neben ihm auch die Sprecher der übrigen Fraktionen. Wenn nicht, werden noch 3000 Euro aus dem KWD-Etat dafür aufgewendet werden müssen, obwohl die Arbeiten weitgehend in Eigenleistung erledigt werden sollen.

Im Jahr 2003 war der Kreisverkehr Birk durch den Landesbetrieb Straßenbau NRW angelegt worden. Es wurde seinerzeit dort Ackerboden angeschüttet, der - wie sich erst später herausstellte - mit Dauerunkräutern durchsetzt war. Da die neugestaltete Fläche zügig bepflanzt werden musste, habe - so Groten in der Sitzung - keine Zeit für eine Bodenpflege zur Verfügung gestanden.

Angesichts der Tatsache, dass keine Herbizide eingesetzt werden durften, sei eine erfolgreiche Bekämpfung der Dauerunkräuter nicht möglich gewesen. So habe sich das Erscheinungsbild des Kreisels von Jahr zu Jahr verschlimmert. Nun solle - weitgehend in Eigenleistung - der Kreisverkehr neu gestaltet werden.

Rasen und Blumen

Erst einmal soll vom äußeren Rand der Boden abgetragen werden, so dass lediglich der mittlere Bereich mit einem Durchmesser von 13 Metern in der jetzigen Höhe erhalten bleibt. Der äußere Rand wird dann bis zum Mittelbereich angeschrägt und mit Rasen eingesät. Zudem werden unterschiedliche Blumenzwiebeln eingebracht.

Erhalten bleiben sollen im Mittelbereich die Bäume. Dort wird unter den bereits vorhandenen Birken Flies ausgelegt, das mit Schotter verfüllt wird. Im Wurzelbereich der Birken werden Gräser und in der Schotterfläche Solitärgräser gepflanzt.

Groten: „Durch die Um- und Neugestaltung wird einerseits der Pflegeaufwand bis auf ein Drittel reduziert, andererseits das Erscheinungsbild des Kreisel erheblich verbessert.” Joseph Bongard gab der KDW für die künftigen Kreisverkehre an der K 34 (Osttangente) auf den Weg, heute schon ein Augenmerk auf ein mögliches Sponsoring für deren Gestaltung zu legen.
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