Alsdorf - Streit um Mensa für die Gerhart-Hauptmann-Schule

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Streit um Mensa für die Gerhart-Hauptmann-Schule

Von: -ks-
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Alsdorf. Im Stadtrat Alsdorf dürfte es am Donnerstag spannend werden, wenn es um die Entscheidung über die Errichtung einer dringend benötigten Mensa für die Gerhart-Hauptmann-Schule geht.

Knapp unterlag die CDU im Ausschuss für Schulen, Sport und Kultur mit ihrer Auffassung, Variante 1 der von der Gemeinnützigen Siedlungsgesellschaft (GSG) erarbeiteten Lösungs-Möglichkeiten zu realisieren.

Die so genannte Kubus-Variante, von der vorrangig die Ganztagshauptschule profitieren würde, schlägt mit Kosten in Höhe von 850.000 Euro zu Buche.

Die politische Mehrheit im Fachausschuss bevorzugte jedoch eine der beiden anderen Planungsspiele, von der auch die Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Alsdorf-Ost etwas hätte.

Vor allem hatte es Variante 2 der Mehrheit angetan. Diese sieht eine Gemeinschaftsmensa beider Schulen nur im Erdgeschoss für rund 1,16 Millionen Euro vor, Variante 3 für 1,07 Millionen Euro ebenfalls eine Lösung, an der auch die GGS partizipieren würde.

Die CDU führte ins Felde, dass die Grundschule erkennbar keinen Bedarf für eine Betreuung im Rahmen der Offenen Ganztagsschule (OGS) habe und wohl auch langfristig eher eine Halbtagsschule wahrscheinlich sei.

Seitens der Verwaltung wurde bestätigt, dass das abgefragte Elterninteresse an einer entsprechenden Betreuung, die einen Mittagstisch notwendig mache, weit hinter dem gesetzlich vorgegebenen Mindestmaß für eine Förderung zurückbleibe (nur 21 Interessenten).

Anke Libber, Fachgebietsleiterin Schulen der Verwaltung, sagte: „Wir brauchen mindestens 28 Kinder.” Hierbei gehe es zudem um definitive Anmeldungen und nicht um Interessensbekundungen. Problematisch sei zudem, wie die Mehrkosten in Höhe von rund 300.000 Euro aufzubringen seien.

Dem hielt zum Beispiel die SPD entgegen, dass auch die weitere Entwicklung der Grundschule zu berücksichtigen sei.

Es könne nicht angehen, dass in naher Zukunft aufwändig baulich nachgebessert müsse, nur weil die kleine Lösung für die Hauptschule mit Blick auf die Grundschule zu kurz gegriffen habe.

Letztlich empfahl der Ausschuss denkbar knapp mit 6:5 Stimmen dem Stadtrat, eine Gemeinschaftsmensa (Variante 2) weiter zu verfolgen.
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