Alsdorf - Streit um Erdwall geht weiter: Wer erntet die Lorbeeren?

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Streit um Erdwall geht weiter: Wer erntet die Lorbeeren?

Von: vm
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Alsdorf. Über die Frage, wer die Lorbeeren für eine zufriedenstellende Beseitigung des Abkürzungsproblems am Premiumradweg in Hoengen ernten darf, ist Streit entfacht.

Nachdem die Städteregion Aachen bereits Ende vergangener Woche angekündigt hatte, die Lücke im Erdwall nachbessern lassen zu wollen, hatte der Vorsitzende des CDU-Ortsverbands Hoengen, Günther Offermanns, mitgeteilt, sich schon für eine baldige Lösung bei der Behörde stark gemacht zu haben – was diese gegenüber unserer Zeitung bestätigt hat.

Stadtverordneter Heinz Liska (FDP), der sich in dieser Sache bislang nicht an unsere Zeitung gewandt hatte, beschuldigt die CDU aber, „nichts getan“ zu haben, spricht von Lügen und behauptet außerdem, allein er, der Stadtverordnete Josef Nevelz (FWA) und der mittelbare Anwohner Michael J. Pauly hätten sich engagiert. Weder das eine, noch das andere ist korrekt. Andere Anwohner waren bereits im Dezember aktiv geworden – mit Worten und Taten. Offermanns verzichtete auf eine Stellungnahme zu Liskas Äußerungen.

Peter Krückels, Abteilung Straßenbau der Städteregion Aachen, hat am Freitag auf Nachfrage mitgeteilt, dass der angekündigte Ortstermin witterungsbedingt zwar noch nicht stattgefunden hat, aber für die nächste Woche vorgesehen sei. Dann werde man sich für eine Lösung – eventuell mit einer Asphaltierung – entscheiden.

Nachdem die Anwohner aus dem Müschekamp durch die Verlängerung der Erdanhäufung um eine Abkürzung gebracht worden waren, hatten sie die Städteregion um einen Durchbruch gebeten. Trotz grünen Lichts erfolgte der aufgrund eines Kommunikationsproblems mit der Baufirma zunächst nicht, weshalb ein Anwohner selbst zum Spaten griff. Nach langem Hin und Her scheint nun ein Ende des Streits in Sicht.

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