Alsdorf - Streit um die Randgestaltung des Kinderspielplatzes ist beigelegt

Streit um die Randgestaltung des Kinderspielplatzes ist beigelegt

Von: Karl Stüber
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Hier wird der Zaun ein Stück
Hier wird der Zaun ein Stück zurückgesetzt: Erster Beigeordneter Ralf Kahlen (l.) zeigt den Bereich, in dem die von der SPD Schaufenberg gespendete Bank vom Gehweg aus zugänglich sein soll. Manfred Rohr (r.) und GSG-Geschäftsführer Günter Jansen (Mitte) sehen das auch so. Foto: Karl Stüber

Alsdorf. Na also, geht doch! Es dauerte keine halbe Stunde, da waren sich die an der Neugestaltung des Dorfplatzes in Schaufenberg Beteiligten über das weitere Vorgehen grundsätzlich einig. Dort wird ein Kinderspielplatz angelegt.

Zuletzt hatte es Ärger um den Standort des „Jöngsje” gegeben, das an den Heimatdichter Franz Keller erinnert. Der „Vater” der Skulptur, der Künstler Gerhard Hensen, setzte sich mit seiner Auffassung durch, dass das Standbild um rund vier Meter weiter entfernt von der Straße an der Spitze des Areals aufgestellt wird - auf einem rund 50 Zentimeter hohen Podest und gegen Diebstahl massiv gesichert. Mit dieser Regelung kann auch Manfred Rohr leben, der das „Jöngsje” gespendet hatte.

Die neben der Figur stehende Kugelakazie ist krank und nicht mehr zu retten. Es soll ein anderer Baum gesetzt werden, der nicht das Standbild beschatten darf, hieß es. Erster Beigeordneter Ralf Kahlen begrüßte den Vorschlag von Manfred Rohr, das Umfeld des „Jöngsje” mit Wildblumen zu versehen. Dies sei an anderen Stellen der Stadt bereits sehr gut bei der Bevölkerung angekommen und entlaste die Stadt bei der Grünpflege.

Manfred Schmidt (Jugendamt) machte klar, dass die zuletzt kritisierte Höhe des Zauns (1,20 m) vorgeschrieben ist. Der Geschäftsführer der Grund- und Stadtentwicklung GmbH, Günter Jansen, betonte, dass der Metallzaun begrünt wird und Gabionen (Steinkörbe) aufgestellt werden, um die Anlage „städtebaulich aufzuwerten”. Um eine Sitzbank zugänglich zu machen, wird der Zaun neben dem Zugang zur Anlage ein Stück zurückgesetzt.

Bald, so Jansen, werden die Spielgeräte geliefert. Aufgestellt werden ein Multifunktionsgerät mit Rutsche und Klettermöglichkeit, eine Schaukel, ein Karussell, ein Sandkasten und eine Sitz-Tischkombination. Eine Passantin mahnte an, Ersatz für die entfernten Glascontainer vor Ort zu stellen. Darum will sich die Stadt kümmern. Die Anwohnerin kritisierte das Anlegen des Spielplatzes. „Wir wissen ja, was dann kommen wird”, spielte sie wohl darauf an, dass der Platz beliebter Treffpunkt auch anderer Bevölkerungsgruppen werden dürfte.
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