Streicheltiere sind beiden Kindern die Stars

Von: fs
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Die Kinder waren begeistert. Ob Küken oder Kaninchen, Hühnerei, Wachtelei, Straußenei oder Gänseei – es gab viel zu entdecken. Foto: Wolfgang Sevenich

Herzogenrath. Hahnengeschrei ertönte aus dem Saal des „Bürgerhofs“ in Alt-Merkstein. Dort richtete der Kleintierzuchtverein Herzogenrath-Merkstein die 6. Küken- und Kleintierschau aus. Vorsitzender Bernd Siekmeier freute sich über den regen Besuch: „Wir wollen damit versuchen, für unser schönes Hobby neue Liebhaber zu gewinnen.“

Schon die Eröffnung war gut besucht. Neben den geladenen Ehrengästen besuchten viele Mitglieder und befreundete Kleintier- und Kaninchenzuchtvereine die sehenswerte Schau. Alle lobten die wunderschöne Schau und die Qualität der ausgestellten Tiere. Bei einem Rundgang im Saal Bürgerhof gab es rund 100 Tiere zu sehen. Dort konnte man eine wunderbar aufgebaute Kleintierschau bestaunen, bei der besonders die Volieren mit Seidenhühnern, die Kaninchen, Meerschweinchen, Wachteln, Hühner und Zwerghühnern herausragten.

Bestaunt wurde auch die älteste Brutmaschine des Vereins, aus dem Jahre 1920, gestiftet vom Ehrenvorsitzenden Erich Klein. Auch die alte „Petroleum-Brutmaschine“, ein Flächen-Brüter von 1952, gestiftet von Hans Bündgens, gehörte zu den Ausstellungsstücken.

Besonders am zweiten Tag kamen zahlreiche Schulklassen und Kindergartengruppen aus dem Stadtgebiet vorbei. Sie wurden von den erfahrenen Züchtern betreut und darüber informiert, wie beispielsweise die Haltung und Aufzucht der Tiere oder die Entwicklung vom Ei über das Küken bis zum Huhn funktioniert.

Sehr gut kamen natürlich bei den oftmals verzückten kleinen Besuchern die beliebten Streicheltiere wie Kaninchen und Meerschweinchen an. Auch der Tierschutz, die Artenerhaltung, Kulturgut und die Pflege waren weitere Themen.

Ein wichtiges Stichwort und Anliegen war bei der Tierschau das „Ei zum Frühstück“. Denn: „Wir ermutigen zur Haltung eigener Hühner“, betont Siekmeier, damit die Besitzer Eier von bekannten Tieren bekommen. Dazu müssten aber die Voraussetzungen stimmen – wie etwa ein größeres Grundstück und Freude an der Tierhaltung.

Und eine Vorliebe für frische Hühnereier.

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