Herzogenrath - Streetbasketballer peilen neuen Teilnehmerrekord an

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Streetbasketballer peilen neuen Teilnehmerrekord an

Von: Christoph Hahn
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Schon jetzt können sie es kaum erwarten: Auf breiter Front werben Akteure aus Politik, Schulen, Vereinen und Verbänden für das Gastspiel der „NRW Streetbasketball Tour“ am 28. Juni in Herzogenrath. Foto: Christoph Hahn

Herzogenrath. Nur zwei Städte links des Rheines tun es – und Herzogenrath ist mit dabei: Die „NRW Streetbasketball Tour“ macht am Dienstag, 28. Juni, ab 14 Uhr auf dem Gelände der Europaschule im Stadtteil Merkstein Station. Waldemar Radtke, Regionaldirektor des Mitveranstalters AOK, hofft mit Bürgermeister Christoph von den Driesch: „Der Rekord von 171 teilnehmenden Teams wird diesmal fallen.“

Damit das Turnier auch zum Erfolg wird, legen sich außer den Mitarbeitern von AOK und Stadt noch weitere lokale Partner mit ins Zeug: Bei der Vorstellung der Pläne im Rathaus demonstrierten neben den Hauptorganisatoren noch andere lokale Partner ihren Einsatzwillen.

Auch der Stadtsportbund in Person seines Geschäftsführers Manfred Borgs, der Basketball-Club (BBC), vertreten von seinem Vorsitzenden Robert Delahaye, ein erfolgreicher Oberligist, Matthias Michels von der Mobilen Jugendarbeit der Kommune und natürlich Hausherr Michael Schmitt von der Europaschule sind mit im Boot.

Von der organisatorischen Kraft der Krankenkasse gestärkt, wollen sie das Gastspiel des landesweit ausgerichteten Turniers (links des Rheines ist sonst nur noch Pulheim bei Köln am Start) in Herzogenrath zum Erfolg machen. Das Finale findet dann am 2. Juli in Recklinghausen statt.

Bei dem Turnier (Anmeldung über die Website www.nrw-tour.de zu einer Gebühr von 16 Euro, am Turniertag selbst zu einem höheren Tarif ab 12.30 Uhr am Stand der AOK in Europaschule) treten die Sportler (Damen, Herren oder Mixed) in Mannschaften zu je vier Spielern in zehn Altersklassen gegen einander an.

Vereinszwang besteht nicht – die Teams können sich frei aus Schulen, Freundeskreisen oder anderen locker gefügten Gruppen heraus frei formieren. Gespielt wird auf dem Freigelände der Schule, bei schlechtem Wetter aber in der Sporthalle. Die ersten drei Teams jeder Gruppe erhalten wertvolle Sachpreise.

Ein besonderes Angebot gibt es für Schulen: Jede, die sich mit mindestens sieben Mannschaften (sprich: 28 Schülern) anmeldet, erhält von der AOK zehn Basketbälle für den Unterricht, Regionaldirektor Radtke lockt derweil mit einer ganz anderen Eigenheit des Streetbasketball: „Es wird keinen Schiedsrichter geben.“

Ganz regellos geht es aber trotzdem nicht zu: Die Teilnehmer müssen unter sich ausmachen, was ein Foul war und was nicht – Nebeneffekt: soziales Lernen. Wenn das alles nichts hilft, gibt es auch noch „Court Watcher“, die bei Bedarf als Streitschlichter in Aktion treten.

Die Akteure sehen aber noch andere Nutzeffekte der Tour für ihre Arbeit vor Ort. So freut sich BBC-Chef Delahaye: „Für uns ist das ein Highlight in der so genannten Off-Season“, also außerhalb der offiziellen Spielzeit. Stadtsportbund-Geschäftsführer Borgs freut sich zunächst mal über die allgemeine Botschaft: „Sport verbindet, Sport ist gesund.“ Das Verbindende möchten er und seine Mitstreiter auf besondere Weise herausstellen: „Wir wollen ein Flüchtlingsteam unterbringen.“

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