Street-Food-Festival teils mit Kirmes-Charme

Von: mabie
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Abwechslungsreiches Angebot beim Street-Food-Festival in Würselen. Foto: Markus Bienwald

Würselen. Fragte man Klaus und Mona Molitor nach ihrem ganz persönlichen Highlight des ersten „Street-Food-Festivals“ am vergangenen Wochenende, dann war die Antwort ganz klar. „Der Fischburger von Irmi war spitze“, antwortete Klaus. „Das war saftig, nicht trocken, ein echter Gaumenschmaus.“

Derweil kam die Küchenchefin Irmi Gier kaum aus dem Grinsen raus. „Sind doch nur ein paar Zutaten drin“, sagte sie, und mit einem Lächeln fügte sie an, dass alles mit Liebe und vor allem frisch zubereitet werde. Und wer wollte, erfuhr, dass hier frisches Lachsfilet und die Spezialsoße den Unterschied machen. „Da ist auch Wasabi drin“, verriet die Köchin.

Dass Irmi Gier an ihrer Bude bei ihr ganz persönliches Patentrezept gefunden hatte, galt natürlich auch für die weiteren Anbieter. Da duellierte sich beispielsweise der „Lachs-Döner“ mit asiatischen Spezialitäten, da gab es frische Cocktails oder auch exotischen Kaffee, alles war betont etwas anders, auch, wenn manche Anbieter ihren Kirmes-Charme doch nicht ganz verleugnen konnten.

Das war aber nicht so tragisch, viel wichtiger war, dass man an allen Ständen vor allem auf kleine, frisch zubereitete Portionen wert legte. „So kann man viel probieren“, sagte auch Klaus Molitor, der die üblichen Angebote, beispielsweise bei Kirmesfesten, eher meidet. „Wenn ich zu so einem Festival gehe, dann will ich mal was Außergewöhnliches bekommen“, sagte er.

Das passte zum Anspruch der Macher, die inzwischen in ganz Deutschland das aus den USA adaptierte Konzept unter die Leute bringen. Mit der richtigen Mischung aus Speisen und Getränken, einer besucherfreundlichen Gestaltung des sonst als Parkplatz genutzten Teils des Platzes, trafen sie den Geschmack der Premierengäste.

Und dank der Mini-Rennwagen, der „Hot Rods“ auf den Straßen, gab es auch immer etwas zu sehen.

Darüber hinaus sorgten die beiden Live-Bands „Poppyfield“ und „Lostinmusicx“ für die passende musikalische Untermalung, so dass der Genuss nicht am Gaumen endete.

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