Street-Basketball-Turnier an der Realschule Würselen

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Voll in Aktion: Fünft- und Sechstklässler aus Würselen traten beim Basketball gegeneinander an. Foto: Zink

Würselen. Mit besonderer Spannung hatten die Würselener Realschüler der Klassen 5 und 6 das 19. Street-Basketball-Turnier erwartet, auf das sie von ihren Sportlehrern mit vielen Übungen im Sportunterricht vorbereitet worden waren.

 47 Teams waren denn auch gemeldet, sehr zur Freude des verantwortlichen Sportlehrers und Moderators der Veranstaltung, Wilfried Zink. Die rund 250 Schüler in der Elmar-Harren-Sporthalle waren mit großem Eifer bei der Sache. In mehreren Spielrunden ermittelten sie ihre jahrgangsbesten Teams: Zu den Siegern, die sich wie alle anderen Team-Namen gegeben hatten, gehörten die „Fire Jumpers“ (5d), „Crazy Smileys“ (5b), „glupschenden Frösche“ (6c) und die „Stinkstiefel“ (6b).

Diese Teams errangen ihren Schulmeister-Titel in Finals, die von ihren Mitschülern lautstark verfolgt wurden. Als Preise winkten Siegermedaillen in Gold und Silber sowie Urkunden für die Sieger und kleine Sachpreise. Prämiert wurden ebenso die Teams mit den schönsten Trikots, die für das Turnier im Kunstunterricht hergestellt worden waren, sowie den lustigsten Namen: „Alaska auf 10 Beinen“ (6c) stand dabei in enger Konkurrenz mit den „Rasenden Marshmallows“(5a) und den „Giraffenweibern“ (6d).

In den Pausen konnten sich Teilnehmer und Zuschauer mit belegten Brötchen und Getränken stärken, angeboten von den vielen Helferinnen der „Cafeteria-Crew“ unter Leitung von Elisabeth van Horn.

Schulleiter Lorenz Hellmann und sein Vertreter Paul Witschen ließen es sich nicht nehmen, die traditionsreiche Veranstaltung als festen Bestandteil des Schulprogramms hervorzuheben. Als Gast hob Rainer Lenzen, Chef der Basketballabteilung des Weidener TV, die gute Kooperation zwischen seinem Verein und der Realschule hervor: Kinder, die auch in ihrer Freizeit Basketball spielen möchten, sind mittwochs ab 16.15 Uhr in der Sporthalle der Realschule willkommen.

Im Korbwurf-Wettbewerb „Bump“ wurden „Bump-Kings“ und „-Queens“ unter wilden Anfeuerungsrufen ihrer Mitschüler ermittelt: Nina Milles (5e) und Emir Can Ögüt (5b) für die Klassenstufe 5 sowie Jana Schmitz (6c) und Can Özer (6d) – wie im Vorjahr – für die Stufe 6.

Schüler der Klasse 10b wurden während des ganzen Turniers als so genannte Court-Watchers eingesetzt, was viel Fingerspitzengefühl erforderte: Neben Schiedsrichtertätigkeiten mussten sie mitunter die Rolle von Streitschlichtern übernehmen, die sie souverän erfüllten.

Als besondere Zugabe erhielten die Teilnehmer – neben der obligatorischen Teilnehmerurkunde, die in jedem Jahr von Sportlehrerin Carmen Cremer hergestellt wird - den „Respect“-Sticker, den der Westdeutsche Basketballverband beisteuerte und damit gleichzeitig das Motto für das Turnier mitlieferte. Hinter „Respect“ steht eine Kampagne für Fairness und Toleranz auch außerhalb des Spielfeldes, die vom Ministerium für Familie und Gesundheit unterstützt wird.

Alle Beobachter hatten übereinstimmend den Eindruck, dass der Appell zu partnerschaftlichem Umgang miteinander positiv in die Tat umgesetzt wurde. Alle Teilnehmer erlebten ein harmonisches Sportfest, das im nächsten Schuljahr seine Jubiläums- Auflage erfahren soll.

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