Straßenreinigung und Winterdienst teurer

Von: mabie
Letzte Aktualisierung:

Herzogenrath. Während sich die Bürger bezüglich der Gebühren für Restabfall über eine auf das Jahr 2015 beschränkte, einmalige Absenkung freuen dürfen, steigen die Kosten für Straßenreinigung und Winterdienst leicht um 3,4 Prozent an. Gründe dafür sind bei der Straßenreinigung gestiegene Lohn- und Betriebskosten.

Die Kostenentwicklung für den Winterdienst ist weiterhin von den langen und harten Wintern 2009/2010 und 2010/11 geprägt. Dazu lagen die Einsatzstunden für Fahrer und Beifahrer auch im Jahr 2013 mit 1230 Stunden mehr als doppelt so hoch als noch 2012, wo 557 Stunden veranschlagt wurden. Weil aber die voraussichtlichen Einsatzstunden und Betriebskosten für 2015 auf Grundlage der Durchschnittswerte der vergangenen zehn Jahre kalkuliert werden, steigen hier die Kosten an.

Leichte Veränderungen

So beträgt die Gebühr für die Reinigungsklassen S1 (überörtliche Hauptverkehrsstraßen, wöchentliche Reinigung inklusive Winterdienst) und S2 (Haupterschließungs- und innerörtliche Verbindungsstraßen, wöchentliche Reinigung inklusive Winterdienst) ab 2015 1,42 Euro statt wie bisher 1,38 je Frontmeter. In der Klasse S5 (nur Winterwartung auf den Hauptfahrbahnen durch die Stadt) steigt der Beitrag pro Frontmeter von 0,71 auf 0,74 Euro. Einzig in der Klasse S6 (arbeitstägliche, manuelle Straßenreinigung) sinkt der Beitrag marginal von 5,07 Euro auf 5,06 Euro je Frontmeter.

Kühlzellen intensiv genutzt

Im Friedhof- und Bestattungswesen sind keine Anhebungen bei den zum 1. Januar 2011 letztmalig erhöhten Nutzungsrechten erforderlich.

Bei den Trauerhallen erhöht sich die Nutzungsgebühr allerdings um 2,7 Prozent von 185 auf 190 Euro, weil zum einen die Zahl der Trauerfeiern niedrig bleibt und der Haushaltsansatz für die Gebäudeunterhaltung von 10.000 auf 15.000 Euro angehoben wurde.

Einen Rückgang gibt es bei den Gebühren für Leichenkühlzellen zu vermelden. Intensive Nutzung und die Prognose, dass diese Entwicklung im Jahr 2015 anhält, führten hier zu einer Gebührensenkung um 15,38 Prozent von 130 auf 110 Euro.

Bei den Bestattungsgebühren allerdings ist bei fast allen Grabarten eine Steigerung um fünf Prozent erforderlich.

Dies liegt an der Anschaffung zweier neuer Sargtransportwagen und der Steigerung der Personalausgaben.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert