Straßen NRW liegt mit Brückensanierung im Zeitplan

Von: vm
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Die alte Fahrbahndecke ist abgetragen, die neue ist in der Vorbereitung: Straßen NRW liegt nach eigenen Angaben an der Brücke über die A44 zwischen Warden und Mariadorf im Zeitplan. Foto: Verena Müller

Alsdorf. Die alte Fahrbahndecke ist abgetragen, derzeit laufen die Vorbereitungen für die neue und nächste Woche sollen wieder Geländer angebracht werden: Die Arbeiten an der Brücke über die A44 zwischen Mariadorf und Warden, auf der die Eschweilerstraße (K10) verläuft schreiten voran.

Der zuständige Bauüberwacher von Straßen NRW, René Derichs, sagt: „Wir sind im Plan. Dadurch, dass wir die Tour de France alle in unseren Köpfen haben, legen wir das Hauptaugenmerk derzeit auf die Fahrbahn der K10.“ Andere Arbeiten würden nachrangig behandelt.

Im Großen und Ganzen habe es keine bösen Überraschungen gegeben, nur kleinere Planänderungen. So habe es keine Versorgungsträger in den Kappen gegeben, auf Bitten und in enger Absprache mit der Stadt Alsdorf habe man aber nun dafür gesorgt, dass nachträglich Leerrohre verlegt werden konnten. Hintergrund ist unter anderem, dass Richtung Warden keine Straßenlaternen stehen.

Die Stadt Alsdorf würde dem Wunsch vieler Bürger, den Geh- und Radweg zu beleuchten, zwar gerne nachkommen, in Anbetracht knapper Kassen ist das derzeit aber finanziell nicht drin. Mit rund 40.000 Euro hat die Verwaltung das Vorhaben beziffert.

Etwas knifflig, so Derichs weiter, habe sich das Ausgleichen des Höhenunterschieds an den Brückenkappen gestaltet. Dort, wo Fußgänger und Radfahrer die Brücke nutzen, sei die Verschleißschicht etwas höher. „Da aber nirgends Wasser stehen bleiben soll, muss das Quergefälle ausgeglichen werden“, erläuterte René Derichs.

Der Umleitungsverkehr hat sich derweil zum Leid mancher Anwohner auch auf die eigentlich als Anwohnerstraßen gekennzeichneten Straßen verteilt. Dort, wo so gut wie kein Verkehr floss, etwa über die Ehrenstraße (Begau), fahren nun deutlich mehr Autos. Von Staus oder dergleichen kann zwar keine Rede sein, aber ein merklicher Unterschied ist es schon.

Beschwerden haben die Stadt Alsdorf aber so gut wie keine erreicht, sagt Bauamtsleiter Michael Göttgens auf Nachfrage unserer Zeitung. Überhaupt sei man sehr zufrieden mit dem Verlauf der Arbeiten.

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