Alsdorf - Sternsinger trotzen Kälte und Finanzkrise

Sternsinger trotzen Kälte und Finanzkrise

Von: ssc
Letzte Aktualisierung:
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Da passt viel rein: Mit ihren Spendendosen wollen auch die Sternsinger von St. Barbara Ofden am kommenden Wochenende tüchtig klappern. Foto: Stefan Schaum

Alsdorf. An den Zehen hat es Judith Kappes schon ein wenig gefroren. Kein Wunder, nach fünf Stunden in klirrender Kälte. Doch da müssen Sternsinger wie die Achtjährige dieser Tage durch.

„Es hat mir trotzdem Spaß gemacht”, versichert sie. Sie hat ihre Sammlung an den Haustüren bereits hinter sich. In Alsdorf-Busch und in Zopp war sie unterwegs. In anderen Stadtteilen werden die Kinder am kommenden Wochenende losziehen. Ein Besuch im Rathaus lag am Mittwoch jedoch für alle Sternsinger auf der Route.

Dort hat Bürgermeister Alfred Sonders die Kinder in ihren prächtigen Gewändern begrüßt. „Ich habe richtig Achtung vor Euch”, sagte er. „Es gehört schon etwas dazu, sich mit soviel Elan für andere einzusetzen und seine Freizeit zu opfern.”

Das Geld, das die Sternsinger erbitten, kommt in diesem Jahr Hilfsprojekten im Senegal zugute. Walburga Scheilen, Pfarrgemeinderatsmitglied in St. Barbara Ofden, ist zuversichtlich, dass die Spendenbereitschaft trotz der Finanzkrise groß sein wird. Am Samstag ziehen zehn Gruppen zu je drei Kindern in Ofden los. „Es finden sich immer genug Kinder, die mit Begeisterung bei der Sache sind”, sagt Scheilen.

Gesungen wird unterdessen längst nicht an jeder Haustür. Judith weiß, warum. „Wir haben nur dreimal gesungen, als wir darum gebeten worden sind.” Denn es geht nun mal schneller, mit Kreide den Segensspruch „20C+M+B10” an die Häuser zu schreiben. „Dann blieb uns doch mehr Zeit, um Spenden zu sammeln.”

Dafür war am Mittwoch - nach einem Eintrag ins Gästebuch der Stadt - auch im Rathaus Gelegenheit. Über alle Gänge zogen die Kinder und klopften an jede Bürotür. Wenn sich schon einmal solch eine gute Gelegenheit bietet, die Spendenkisten aufzufüllen...
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