Würselen - Sternsinger der Gemeinschaft der Gemeinden mit klarem Auftrag

Sternsinger der Gemeinschaft der Gemeinden mit klarem Auftrag

Von: clg
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Leiter her, um im Schutz des großen Sterns den Segensspruch am Rathaus anzubringen. Bürgermeister Werner Breuer (M.) empfing Sternsinger aus Würselen zunächst auf dem Morlaixplatz (Bild) und dann auch im Rathaus.

Würselen. Die Sternsinger der lokalen Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) waren jetzt bei Bürgermeister Werner Breuer zu Gast, begleitet von ihrem „guten Stern” Kaplan Huu Duc Tran und einer Reihe elterlicher Betreuer. Eingeladen waren sie, den Segensgruß „Christus mansionem benedicat” (Christus segne dieses Haus) zu überbringen.

Die neunjährige Anja stieg gleich auf die Leiter und schrieb den Spruch mit weißer Kreide über den Eingang zum Rathaus mit seinem roten Grund. „Das neue Jahr fängt für mich an, wenn die Sternsinger ihren Gruß überbracht haben”, freute sich Werner Breuer über den Besuch. Es sei notwendig, dass Kinder nicht nur den Frieden suchten, sondern ihn auch in die Welt brächten, begrüßte er sie - in Anlehnung an das aktuelle Motto „Buscamos la Paz” - herzlich bei Plätzchen und warmem Kakao.

Dabei lenkte der Bürgermeister den Blick in das Land, in dem Jesus geboren wurde, wie auch in alle Teile der Erde, in denen Menschen bei klirrender Kälte kein Dach über dem Kopf haben. Dankbar zeigte sich Werner Breuer, dass die Tradition der Sternsinger auch in Würselen weiter lebt. Allen, die sich in diesem Jahr engagierten, sagte er herzlich Dank.

„Es wird Kindern geholfen, die ärmer sind als die ärmsten Kinder in Deutschland”, wartete Kaplan Huu Duc Tran mit einer stolzen Bilanz auf. 21.000 Euro wurden in den zurück liegenden Tagen in der GdG Würselen gesammelt, ein Rekordergebnis. Dennoch hatten sie manche unliebsame Erfahrung gemacht, wenn ihnen die Haustüre von grimmigen Zeitgenossen vor der Nase zugeschlagen worden war. Das Geld fließt nicht in den „großen Topf” der Hilfe für das Partnerland Kolumbien in Südamerika. Es ist bestimmt für zwei Projekte in diesem Land, durch die behinderte Kinder betreut werden.

Beim Empfang im Rathaus erinnerten die Sternsinger daran, „Frieden hat uns Gott geschenkt, der Dich und mich in seinen Händen hält.” Ihr Appell: „Öffnet Eure Herzen, dann zieht Gottes Frieden sein.” Aus dem Munde der Sternsinger war aber auch zu vernehmen: „Kinder brauchen Liebe, Kinder brauchen Zeit.” Mehr davon wünschten die Würselener Sternsinger sich und allen Kindern in ihrer Heimstadt von den Erwachsenen.
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