Alsdorf - Stele für Wardener Friedhof durchgesetzt

Stele für Wardener Friedhof durchgesetzt

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Auf dem Wardener Friedhof: IGM
Auf dem Wardener Friedhof: IGM-Geschäftsführer Robert Pelzer (r.) dankt Ralf Kahlen (2.v.r.) für seinen Einsatz in Sachen Stele - mit dabei die Vorstandsmitglieder Hans Beckers und Karl-Heinz Danner. Foto: Schmitz

Alsdorf. Da die auf dem Wardener Friedhof stehende Stele fast voll belegt ist, waren besorgte Wardener Bürger Anfang September an die Wardener Interessengemeinschaft mit der bangen Frage herangetreten, ob es zutreffe, dass die Stadt Alsdorf nach der Belegung der Stele auf dem Wardener Friedhof keine weiteren mehr errichten würden.

Die Nachfrage des Vorstands der Interessengemeinschaft mit Vorsitzendem Franz-Josef Schüller und Geschäftsführer Robert Pelzer an der Spitze beim zuständigen Fachamt ergab die Bestätigung der Absicht der Stadt, unter Berufung auf den Stadtrat keine neue Stele mehr zu errichten. Angehörige von Verstorbenen, die eine Beisetzung in einer Stele wünschten, könnten eine zugewiesene Stele auf einem der umliegenden Friedhöfe in Anspruch nehmen.

Hierüber zeigten sich die von der Interessengemeinschaft informierten Bürger empört und erklärten, diese für trauernde Angehörige unzumutbare Regelung nicht hinzunehmen. IGM-Vorsitzender Schüller und Geschäftsführer Pelzer schrieben entsprechend an Bürgermeister Alfred Sonders mit der Bitte, diese Entscheidung rückgängig zu machen, zumal die Nutzer von Stelen diese ja auch durch entsprechende Gebühren mit bezahlten. Da man bei einer herkömmlichen Sargbeisetzung ja auch nicht auf die Idee käme, Angehörige zu zwingen, diese auf anderen Friedhöfe vorzunehmen, sehe man in der Urnenbeisetzung keinerlei Unterschiede.

Nach Eingang des Schreibens der IGM Wardener Bürger setzte Bürgermeister Sonders über den l. Beigeordneten Ralf Kahlen den Verwaltungsapparat in Bewegung. Hierbei waren sicherlich auch einige interne Probleme mit den zuständigen politischen Gremien aus dem Weg zu räumen, was offensichtlich dem l. Beigeordneten Ralf Kahlen durch interfraktionelle Gespräche gelungen ist. Auf wiederholte Nachfragen zeichnete sich bald schon eine Lösung ab.

Erleichtert zeigte man sich im Kreise der Vertreter der Wardener Interessengemeinschaft, als Anfang November Kahlen mitteilte dass eine weitere Stele umgehend aufgestellt würde. Dies ist inzwischen erfolgt und wurde dankbar zur Kenntnis genommen. Weitere werden bei Bedarf folgen.

Mit Bürgern erörtern

Dies hat Vorsitzender Schüller und Geschäftsführer Pelzer veranlasst, inzwischen im Namen der Wardener Bürger ein Dankesschreiben an Bürgermeister Alfred Sonders zu richten. Der Einsatz der Wardener Interessenvertreter wurde also mit Erfolg gekrönt, was sich jetzt auch auf andere Friedhofsbereiche bei Bedarf auswirken dürfte. Jetzt trafen sich Vertreter der IGM mit Ralf Kahlen auf dem Wardener Friedhof.

Hierbei ging er auf das zukünftige Friedhofskonzept ein, welches in den geplanten Stadtteilgesprächen sicherlich mit den Bürgern erörtert würde. Kahlen ließ keinen Zweifel daran, dass die ortsnahen Stadtteilfriedhöfe künftig erhalten bleiben, um Bürgern unter anderem auch künftig eine wichtige ortsnahe „Kommunikationsstätte” zu erhalten.

Wegen der Zunahme von Stelen-Beisetzungen sei es sicherlich geboten, die Standorte der Stelen auf den Friedhöfen mit dem Umfeld besser in Einklang zu bringen und hierfür parkähnliche Bereiche anzulegen.
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