Würselen - Startschuss für den Würselener Sportentwicklungsplan fällt

Startschuss für den Würselener Sportentwicklungsplan fällt

Von: ehg
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Der Startschuss für den Sportentwicklungsplan für Würselen fällt, etwa 1500 Menschen solen befragt werden. Foto: AZ

Würselen. Es kommt Bewegung in Sachen Sportentwicklungsplan. Nachdem im November 2008 der Auftrag zur Erstellung der Handlungsempfehlung an Professor Dr. Christoph Breuer vom Institut für Sportökonomie und Sportmanagement an der Sporthochschule Köln ergangen ist, war jetzt sein Mitarbeiter Rolf Meyer vor Ort.

Um Anregungen für die bereits aufgenommene Arbeit aufzunehmen, nahm er an einer Vorstandssitzung des Stadtsportverbandes als Gast teil.

Soll doch laut Meyer in Kooperation mit dem Sportakteuren der Stadt der beste Weg in die Zukunft für den Sport in dem Plan aufgezeigt werden.

Das Institut selbst könne auf vielfältige Erfahrungen zurückgreifen, erstellte es doch nicht zuletzt einen Sportentwicklungsplan für Stuttgart. Meyer: „Bis Ende 2009 wollen wir ein ordentliches Ergebnis für die Sportentwicklung in Würselen vorlegen.”

Die Auftaktveranstaltung findet am Dienstag, 27. Januar, um 18 Uhr im Alten Rathaus, Kaiserstraße, statt. Dazu sind alle an der künftigen Entwicklung der Sportlandschaft in Würselen Interessierte herzlich eingeladen.

Mit der Bestandsaufnahme, einem Baustein der Arbeit, ist bereits begonnen werden. Dargestellt werden soll die gesamte Sportlandschaft, wie sie sich heute ergibt.

Einbezogen werden darin neben den Vereinen auch der Schulsport sowie die Volkshochschule und die privaten Einrichtungen mit ihren Angeboten. Die Vereine werden dazu angeschrieben. Meyer hofft bei allem auf eine breite Unterstützung.

Nach der Auftaktveranstaltung wird es als zweiten Baustein eine Befragung der Bevölkerung geben. Sie wird von einem Institut in Duisburg realisiert.

1500 nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Personen in der Stadt werden zu Fragen des Sports in Würselen interviewt. Diese Form der Befragung habe sich bereits in Stuttgart bewährt.

Persönliche Interviews seien zu aufwendig und zu kostspielig. Außerdem führe eine telefonische Befragung schneller zu überschaubaren Ergebnissen. Am Ende steht dann noch eine Expertenbefragung.

Bei der Vertragsunterzeichnung der Auftragsvergabe haben Bürgermeister Werner Breuer und Erster Beigeordneter Werner Birmanns als Ziel der Entwicklungsplanung „eine sportgerechte Stadt” vorgegeben.

Dass dieses Ziel verfolgt wird, darauf legte der Vorstand des Stadtsportverbandes als Dachorganisation von rund 50 Vereinen mit über 10.000 Sportlerinnen und Sportlern bei der ersten Tuchfühlung mit dem beauftragten Institut größten Wert.

Meyer gab dabei zu bedenken, dass die demokratisch legitimierten Gremien (Stadtrat und Fachausschüsse) letztendlich entscheiden, was von dem entwickelten Plan umgesetzt werde.
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