Starker Auftritt: Der Probenfleiß hat sich gelohnt

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“I got my first real six-string“: Auch Schülerbands des Jahres 2016 orientieren sich an Altmeistern wie Bryan Adams und dessen “Summer of 69”. Foto: Sigi Malinowski
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Alsdorf. Die beiden Profimusiker Yann Le Roux („Lagerfeuer“) und „Moses“ (Christoph) sind stets präsent. Minuten vor dem großen Auftritt der Schulbands gehen sie beruhigend auf die Nachwuchsmusiker ein, prüfen Steckverbindungen oder checken Sounds. Die Nähe der Profis zu den „Lehrlingen“ ist auffallend und macht sie noch ein bisschen symphytischer als sie ohnehin schon bei den Schülern ankommen.

Inmitten der Vorbereitungen zum Schülerband-Konzert steckt auch Udo Himmelmann. Der Englisch- und Musiklehrer an der Gustav-Heinemann-Gesamtschule in Alsdorf hat vor vier Jahren das Projekt „Music is fun“ leitend übernommen.

Inzwischen ist es ein Selbstläufer geworden und erfreut sich großer Beliebtheit bei den Schülern zwischen fünfter und elfter Klasse. Das Bandcoaching wurde 2012 im Rahmen des „Kulturrucksacks“ der Städteregion Aachen ins Leben gerufen. Und populäre Musiker wie Moses oder Le Roux beteiligen sich gerne ausbildend.

„Es wird nicht nur gecovert, unter Anleitung unserer professionellen Musiker bieten die Schüler auch Eigenkompositionen an“, erzählt Udo Himmelmann. Drei Bands spielen an diesem Konzertnachmittag auf. Zwei „namenlose“ Schülerbands und die Formation „Nameless“, die es immerhin schon zu einem eigenen „Namen“ gebracht hat.

„Summer of 69“ von Bryan Adams gibt’s zum Auftakt fürs Publikum, dass sich zu knapp 70 Personen getroffen hat. „Es könnten sicherlich noch ein paar mehr sein“, bedauert Himmelmann und denkt dabei in erster Linie an die Schüler, die monatelang geprobt haben.

Aber letztlich ist es nicht die Besucherquote die ausschlaggebend für die Nachwuchsmusiker ist. Sie haben Spaß. Gitarristen, Schlagzeuger oder auch Backgroundsängerinnen. Auch einige Ehemalige sind gekommen und gehören zu der Formation „Unknown“, einer Mischung aus Lehrern und früheren Schülern. Man spürt, „Music is fun“. Einen Nachmittag lang. Und allen ist ins Gesicht geschrieben, „beim fünften Mal sind wir wieder hier“. Ob vor 25 oder 250 Zuschauern.

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