Starke Teamarbeit: Weihnachtsmarkt in Loverich

Von: mas
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Da kann keiner Nein sagen: Ein
Da kann keiner Nein sagen: Ein Glühweinchen für hilfreiche Zwecke schenkten die „Heymänner” Ingrid (2. von rechts) und Marcel (links daneben) beim Lovericher Weihnachtsmarkt aus, damit übers süße und heiße Getränk auch viel Geld für die Stiftung Deutsche Kinderkrebshilfe zusammenkommt. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Wie grausam und endgültig das Schicksal, mit der Krankheit Krebs konfrontiert zu sein, zuschlagen kann erlebte die Lovericher Familie Heyman vor gut eineinhalb Jahren. Vater und Familienmittelpunkt Rudolf, Schützenkönig, Karnevalsprinz und Vereinsvertreter an allen Fronten, starb mit jungen 59 Jahren an der tückischen Krankheit.

Daraus leitete sich für Ingrid Heyman und ihren Sohn Marcel unter anderem ab, fortan Betroffenen und ihren Familien zur Seite zu stehen und ihnen zu helfen. Das war eine der Motivationen, einen Weihnachtsmarkt zu initiieren. „Es war auch im Sinne meines Vaters, der vor einigen Jahren mit dieser Idee rüberkam, sie aber nicht mehr verwirklichen konnte. Also haben wir das angepackt”, sagt Marcel Heyman.

So wurde der Markt an und in der Gaststätte Dahmen an der Josefstraße geboren. An zwei Tagen hefteten sich die Ortsvereine und auch die Grundschule mit ihrer Leiterin Gudrun Tribbels an die Organisatoren und halfen überall. Denn die Erlöse aus dem Markt gehen an die Stiftung Deutsche Kinderkrebshilfe. Marcel und Ingrid Heyman aktivierten schnell nach Bekanntwerden des Vorhabens eine große Mannschaft, die Buden und Stände aufbaute, Leckereien produzierten, Schulkinder und ihre Eltern, die Kekse buken, aber auch Puppen und anderes Spielzeug bastelten. An einem Tag trat der Zauberer „Dario” auf, hinter dessen Kostüm sich der Puffendorfer Kurt Lang verbirgt.

„Die Resonanz war schon sehr gut”, freute sich Marcel Heyman, der mit den Organisatoren beabsichtigt, das gebastelte Spielzeug, was wir noch haben, demnächst der Onkologischen Kinderstation des Uniklinikums in Aachen zu spenden”.

Professor Rolf Mertens, Oberärztin Lisa Lassay und das gesamte Team werden sich freuen.
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