Starke Eindrücke vom Weltjugendtag

Von: Nina Krüsmann
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Krakau/Herzogenrath. Bunt und voll von fröhlichen Menschen erlebten 18 Jugendliche der Pfarre St. Gertrud jetzt gemeinsam mit jungen Leuten aus der ganzen Welt Krakau. Mit ihren Fahnen zogen sie durch die Straßen, beteten und sangen gemeinsam beim Weltjugendtag. Dieser war geprägt von einem einmaligen Gemeinschaftsgefühl.

„Wir hatten eine spannende Mischung aus Weltjugendtags-Stimmung und katholischem Glauben in anderen Teilen von Polen“, erzählt Pfarrer Dr. Guido Rodheudt, der die Gruppe im Alter von 14 bis 32 Jahren begleitet hat.

Wie viele der insgesamt 300 Teilnehmer aus dem Bistum Aachen hatten Rodheudt und seien Gruppe die Tage vor dem Weltjugendtag genutzt, um sich nicht nur Krakau, sondern auch die Umgebung anzusehen. Eine Woche erlebten die Herzogenrather die großartige Gastfreundschaft in Zembowitz bei Oppeln zu den Tagen der Begegnung. „Wir hatten dadurch neben der Internationalität des großen Glaubensfestes in Krakau auch den Polenfaktor im Programm, erlebten das Landidyll“, erklärt Rodheudt.

Auf dem Pilgerprogramm standen Ausflüge zum Tag der Diözese Oppeln in Annaberg, in Nachbardörfer zum Pfarrfest, nach Tschenstochau, Breslau auf den Spuren von Edith Stein, sowie Liegnitz und kleinere Wallfahrtsorte. „Uns ging es um eine Begegnung mit den polnischen Gläubigen und Orte, an denen der Glaube gelebt und gefeiert wird“, erklärt Rodheudt. Groß war die Freude aller, mitten im Geschehen auch Erzbischof Alexander K. Sample aus dem amerikanischen Portland zu treffen. Er wird 2017 Gast bei der Liturgischen Tagung in Herzogenrath sein.

Zum eigentlichen Weltjugendtag weilte die Gruppe m Nordwesten von Krakau, besuchte von dort aus das Sanktuarium der Göttlichen Barmherzigkeit und Kreuzweg mit Papst Franziskus. Eindrucksvoll war auch eine Katechese mit Bischof Stefan Oster aus Passau. Oster riet den Jugendlichen zur uneigennützigen Liebe in ihrem Lebensalltag. Leitgedanke des Weltjugendtages war die Barmherzigkeit. Am Wochenende pilgerte man gemeinsam mit rund einer Million junger Gläubiger zum Campus Misericordiae, wo die Vigil und der Abschlussgottesdienst mit Papst Franziskus stattfanden.

Die Meinung war einhellig: Man kann die Eindrücke schwer in Worte fassen und sagen, was am schönsten ist. Das Gefühl, wenn alle auf der Wiese gemeinsam den Glauben feiern, gemeinsam singen, friedlich und fröhlich zusammen sind, bereichert nachhaltig. Alle verbindet der Wunsch, diese Eindrücke mit in den Gemeindealltag zu nehmen – und so die Worte des Papstes bis zum nächsten Weltjugendtag 2019 in Panama umzusetzen.

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