Starke Auftritte beim „CAP‘tival“ geliefert

Von: Sigi Malinowski
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Die Band „Queens Revenge“ musste leider dem Wunsch nach Zugaben angesichts des straffen Zeitplanes eine Absage erteilen. Foto: Sigi Malinowski
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Markus Bothe, Torsten Borrmann, Martin Halemba (von rechts) und im Hintergrund Mario Irmischer am Schlagzeug: „Solo“ gefiel mit eigenen Kompositionen. Foto: Sigi Malinowski
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„Solo“ mit Akkordeon: Heiko Mürkens aus Oidtweiler.

Baesweiler. „Oooheeeooh“! Die zierlich wirkende Frontfrau Kim Becker weiß, wie man die Fans mitnimmt. Mitsingen heißt die Zauberformel. Die Sängerin der Band „Queens Revenge“ hat es drauf. Sie muss ihrem Publikum – ein eigener Fanclub ist dabei – aber auch eine Absage erteilen.

„Zugabe geht leider nicht. Die anderen Bands sind auch noch dran“, erklärt Becker nach einer rassigen halben Stunde mit ihrer Band. Kim Becker, Nico Stumpfholz, Sven Pollmann, Sascha Keller und Luca Mertens haben mit einer Mischung aus knallhartem Rock plus eingehender Ballade überzeugt. Inmitten des CAP‘tivals, das zum zweiten Mal von der Stadt Baesweiler in Zusammenarbeit mit der Städteregion Aachen ausgetragen wurde.

Mit Qualität zufrieden

Als Abschluss und auch als Höhepunkt der „Woche der Jugend“. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Ablauf und mit der Qualität des Festivals“, freute sich Baesweilers Jugendbeauftragter Daniel Havertz am Morgen nach dem Mini-Rockfestival, an dem sieben Bands beteiligt waren.

Zwar musste man angesichts größerer Wetterunbillen vom Carl-Alexander-Park (CAP) ins Pädagogische Zentrum des Gymnasiums Baesweiler ziehen. Aber logistisch warf das keine Probleme auf. „Wir waren vorbereitet“, zeigten Daniel Havertz und Städteregion-Jugendpfleger Ralph Pauli unisono Gelassenheit.

Sehr kooperativ war dabei auch das Verhalten der CAP-Bistro-Betreiberin Bianca Schaaf, so dass „unser Plan B direkt aufging, denn die Sicherheit geht absolut vor“, erklärte Daniel Havertz.

Die Mischung machte den Reiz des Festivals aus. Vor und hinter der Bühne. Dabei profitierten die Veranstalter auch von Musikern wie beispielsweise Heiko Mürkens. Der 39-jährige Mann aus Oidtweiler, mit vielseitigem Talent, „hatte uns schon sehr bei der Organisation geholfen“, dankten Havertz und Co.

Nebenher stand der Familienvater mit seiner Gruppe „Solo“ auch noch als Keyboarder und Akkordeonspieler auf der Bühne.

Etwas ruhiger ging es bei „Solo“ im Vergleich zu den anderen Ensembles zu. Mit deutschem Indiepop („Sockenimperium“, „Tu es“!) gaben Mürkens und seine Kumpels Torsten Borrmann, Martin Halemba, Markus Bothe und Mario Irmischer eine ausgezeichnete musikalische Visitenkarte ab. Das galt auch für die drei blutjungen Saxophonisten „3Klang“. Bastian Kind, Dario Mesquida Nagueira und Michael Schneider hatten überhaupt keine Ängste, als „Opener“ einzusteigen.

„Wir haben das Gefühl, den Leuten hat’s gefallen“, bot das Trio beispielsweise „Lilly was here“ von der niederländischen Top-Saxophonistin Candy Dulfer an. Über „As Loud As Possible“ und „Voices Violence“ steuerte die Party den beiden Höhepunkten „Vyxnter“ und der sehr bekannten Aachener Formation „Forger“ entgegen. „Für mich waren das dann auch die stärksten Auftritte des Festivals“, ist Daniel Havertz „überzeugt, dass wir im nächsten Jahr ein drittes CAP‘tival anbieten werden“.

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