Herzogenrath - Städtischer Entwicklungsplan sorgt für Verwirrung

Städtischer Entwicklungsplan sorgt für Verwirrung

Von: Robert Flader
Letzte Aktualisierung:

Herzogenrath. Wohin geht die Reise für Herzogenrath? In die Diskussion um abnehmende Bevölkerungs- und Schülerzahlen (wir berichteten) hat sich nun auch Christoph von den Driesch eingeschaltet.

Der Bürgermeister (CDU) kann der Einschätzung der Bonner Projektgruppe Biregio (Bildung und Region), dass die Herzogenrather Bevölkerungszahl in den nächsten 30 Jahren um bis zu 8000 Personen abnimmt, nichts abgewinnen. „Wir haben durch andere Studien eher die Einschätzung gewonnen, dass die Einwohnerzahl leicht zunehmen wird.”

Auch wenn die Stadt die Projektgruppe selbst damit beauftragt hatte, den Schulentwicklungsplan und die auch damit verbundene demographische Entwicklung der Stadt für die nächsten Jahre zu skizzieren, so ist von den Driesch mit dem Ergebnis nicht glücklich.

In Herzogenrath seien die Vorzeichen andere: „Wir präsentieren uns als familienfreundliche und wirtschaftlich florierende Stadt”, sagt von den Driesch und weist darauf hin, „dass man den neuen RWTH-Campus nicht vergessen darf”. Die geplanten 10.000 neuen Arbeitsplätze hätten auch einen positiven Effekt auf Herzogenrath.

Vor der Sitzung des Schulausschusses, in der die Zahlen von der Bonner Projektgruppe veröffentlicht wurden, hatte der Bürgermeister nach eigener Aussage „eindringlich vor einer vorschnellen und möglicherweise falschen Darstellung gewarnt”. Interne Absprachen wurden auf diesem Weg nicht eingehalten. So sollte ebenfalls ein Mitarbeiter vom zuständigen Fachbereich im Ausschuss Stellung beziehen und die Entwicklung „richtig einordnen”. Auch das passierte nicht. „Da werden wir innerhalb der Verwaltung nochmal drüber reden müssen”, kündigt von den Driesch an.

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