Stadtverband der CDU nimmt Friedhöfe unter die Lupe

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Alsdorf. An einem Wochenende alle acht städtischen Friedhöfe zu begutachten, dazu hatte sich der CDU-Stadtverband entschlossen.

Parteichef Bernd Mortimer, dessen Stellvertreter Peter Steingass sowie Bürgermeisterkandidat Bernd Kirfel unternahmen den Gang in Begleitung einiger Stadtverordneter und Kandidaten aus den Quartieren.

Besonderes Augenmerk setzten sie auf den Pflegezustand der Wege und Anlagen sowie der Gebäude. Vergleichen wollte man die Entwicklung nach der Inspektion, die vor einem Jahr stattgefunden hatte.

„Auch wenn es noch viel zu tun gibt, hat sich der allgemeine Zustand der Grünflächen und Wege deutlich verbessert. Es wurden keine großen Unterschiede in der Pflegequalität zwischen den einzelnen Friedhöfen verzeichnet”, hielt Peter Steingass grundsätzlich fest. Die aufgefallenen Mängel, vor allem an den Friedhofskapellen und Toilettenanlagen, wurden auch im Foto festgehalten.

„Friedhöfe sind neben Orten der Besinnung und des Gedenkens auch Aushängeschilder einer Stadt”, mahnt Bernd Kirfel. „Anlässlich von Beerdigungen kommen auch viele Auswärtige zu uns. Da ist es wichtig, dass die Gehwege halbwegs trockenen Fußes benutzt werden können.” Das Aufbringen einer neuen Schicht roter Asche habe sich dafür bewährt, warf Bernd Mortimer ein. „Weitere Hauptwege müssen aber noch ergänzt werden.”

Pflichten auch für Angehörige

Da Angehörigen ein Ordnungsgeld droht, wenn sie die Grabstätten ihrer Toten vernachlässigen, war die Inspektionsgruppe gespannt darauf, ob neben der öffentlichen auch die private Friedhofspflege funktioniert.

Es wurden zwar einige offensichtlich seit geraumer Zeit vernachlässigte Gräber gesehen, doch ein sprunghafter Anstieg dieser unansehnlichen Bereiche wurde nicht festgestellt. Trotzdem appellieren die Christdemokraten an die Angehörigen, ihrer Pflicht zur Grabpflege nachzukommen.

In besonders schlimmen Einzelfällen muss aber auch ein unbürokratischer Eingriff der Verwaltung möglich sein. Wie beispielsweise das Fällen einer auf einem Reihengrab wild gewachsenen, mehrere Meter hohen Birke, fordert die Alsdorfer Union.

Die dokumentierten Schäden und Verbesserungsvorschläge der CDU sollen der Stadtverwaltung mit dem Antrag auf Abhilfe an die Hand gegeben werden. „Dabei wird finanziell nichts Unmögliches erwartet, aber zahlreiche Dinge lassen sich mit geringem personellem und finanziellem Aufwand in Ordnung bringen”, sagte Peter Steingass. Die Alsdorfer CDU werde weiter den Zustand der Friedhöfe beobachten.
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