Stadtsportverband: Ehrenvorsitzender Mommertz wird 75 Jahre alt

Von: ehg
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Bald 75 Jahre alt: Peter Mommertz aus Würselen. Foto: Malinowski

Würselen. Peter Mommertz, ein Vereinsmensch par Exzellenz, wird am Dienstag, 30. August, 75 Jahre alt. Obwohl er in die Jahre gekommen ist, ist der Ehrenvorsitzende mit Sitz und Stimme immer noch im Vorstand des Stadtsportverbandes aktiv.

1986 hatte er nach dem plötzlichen Tod von Elmar Harren den Vorsitz des Dachverbands übernommen. Fast 23 Jahre lang bekleidete er dieses Amt. Ob seiner vielfältigen Verdienste im Ehrenamt verlieh die Stadt Würselen ihm bereits 2004 den Ehrenteller.

Seit sechs Jahrzehnten gehört das Geburtstagskind dem Verein für Rasenspiele an. Als Jugendlicher spielte er erst Feldhandball. Als die Abteilung aufgelöst wurde, wechselte er zum Fußball, wo er vor allen Dingen das Tor hütete. 45 Jahre verwaltete das VfR-Urgestein die Finanzen des Vereins. Viele Jahre schaffte er es, schwarze Zahlen zu schreiben und trotz sportlicher Auf- und Abstiege das Vereinsschiff finanziell auf Kurs zu halten.

Viele Aufgaben

Nicht nur als Schatzmeister hinterließ Peter Mommertz große Fußstapfen im Verein. Vielmehr auch beim Bau des Vereinsheims sowie als Platzwart und Betreuer von Mannschaften. Zudem betreut er bis zum heutigen Tag die Sponsoren des Vereins.

Verbunden fühlte sich das Geburtstagskind auch dem Brauchtum. 1964 bekleidete er beim Bissener Jungenspiel den Pritschenmeister. Das Narrenzepter schwang er in der Session 1977/78 in der Düvelstadt. Er war der erste von 25 Prinzen, die der Präsident des Ausschusses Würselener Karneval (später: Komitee Würselener Karneval), Hubert Pütz, küren und proklamieren durfte. Ganz „nebenbei“ prüfte der „Ülle“-Aktive drei Jahrzehnte lang die Kasse des Karnevalsvereins.

Anfang des Jahres wurde er für seine 60-jährige inaktive Verbundenheit von der St. Salmanus-Bogenschützen-Gesellschaft geehrt. Wenn der am 30. August Geburtstag feiert, kann das VfR-Ehrenmitglied Peter Mommertz auf ein erfülltes Vereinsleben zurückblicken, in das er viele Stunden Freizeit investiert hat. Was dessen ehrenamtliches Engagement anbetrifft, dürfte er ein leuchtendes Vorbild für nachfolgende Generationen sein.

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