Stadtrat passt Satzung an: Hundesteuer wird teurer

Von: nt
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Labrador Symbol Hund Symbolfoto: Colourbox
Der Alsdorfer Stadtrat passt im Rahmen der Haushaltssanierung die Satzung an. Für einen Hund sind künftig 96 statt bisher 84 Euro fällig.

Alsdorf. Der Alsdorfer Stadtrat hat eine Änderung der Hundesteuersatzung beschlossen. In Angleichung an die Steuersätze, die von benachbarten Kommunen erhoben werden, werden die Hundesteuersätze im Rahmen des Haushaltssanierungsplans 2017 angepasst.

Diese Änderung tritt mit Wirkung zum 1. Juli in Kraft. Somit beläuft sich die Steuer für Hundehalter, die einen Hund halten auf 96 Euro statt wie bisher 84 Euro jährlich. Bei der Haltung von zwei Hunden erhöht sich der Betrag von 100 Euro auf 120 Euro je Hund. Besitzen Halter drei oder mehr Hunde fallen nun 144 Euro statt den bisherigen 110 Euro pro Hund an.

Bei der Haltung eines als gefährlich eingestuften Hundes steigt der Betrag um 45 Euro auf 660 Euro. Bei zwei als gefährlich eingestuften Hunden fallen statt 768 Euro nun 816 Euro je Hund an. Und für all jene, die drei oder mehr als gefährlich geltende Hunde halten, werden 900 Euro pro Hund, und somit 132 Euro mehr als zuvor, fällig.

Bei Hundehaltern mit geringfügigem Einkommen wurden auf Antrag bisher die Steuerabgaben für eins der Tiere um 50 Prozent verringert. Die Änderung sieht vor, dass diese Regelung bei dem Besitz von mehr als einem Hund komplett entfällt. Darüber hinaus wird es keine Ermäßigung für gefährliche Hunde mehr geben. Bisher wurden diese bei der Vorlage eines Wesenstests auf den „normalen“ Hundesteuersatz herabgestuft.

Hier wird jedoch Bestandsschutz gewährleistet. Das bedeutet, die Regelung trifft nicht auf jene Hunde zu, die bereits gemeldet sind, sondern lediglich auf diejenigen, die nach dem Termin der Satzungsänderung angemeldet werden. Eine weitere Änderung gibt es in Bezug auf den Fälligkeitstermin.

Bislang wurde die Steuer vierteljährlich erhoben. Mit der Änderung fällt eine jährliche Erhebung am 1. Juli an. Diese Änderung tritt ab dem 1. Januar 2018 in Kraft. Um nicht angemeldete Hunde ausfindig zu machen, ist für dieses Jahr darüber hinaus eine Hundebestandskontrolle geplant.

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