Stadtbücherei: Schüler-Wettbewerb zur Leseförderung

Von: ehg
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Lesewettbewerb der Würselener Grundschulen: Bürgermeister Arno Nelles (Mitte) überreichte den Gewinnern (vorne v.r.) Maxime De Laat, Raja Zander, Ole Leermann und Annabelle Sachs die Preise. Foto: Sevenich

Würselen. Lernziele der Grundschule sind es, die Lesefertigkeit sowie die Lesefähigkeit und -freude der Kinder zu fördern. Um das erreichen zu können, müssen immer wieder neue Wege und Möglichkeiten gefunden werden. Die Unterstützung durch außerschulische Partner ist dabei von großer Bedeutung.

Als außerschulischer Lernort ist die Stadtbücherei in den Lehrplänen aller Grundschulen der Stadt verankert. Dabei hat der Förderverein der Stadtbücherei es sich zur Aufgabe gemacht, die Schulen und – im vorschulischen Bereich – die Kindergärten bei der Leseförderung zu unterstützen.

Der Förderverein organisierte deshalb einen Lesewettbewerb. Dazu bemerkte Vorstandsmitglied Christa Ross bei der Begrüßung zum Finale im Alten Rathaus: „Wettbewerb fördert das Üben, das Ausprobieren, das Suchen nach neuer Lektüre.“ An dem Lesewettbewerb 2015 nahmen die KGS Sebastianusschule, die KGS Weiden, die GGS Linden-Neusen und die GGS Bardenberg teil. Kurz nach den Osterferien ermittelten die Klassenlehrerinnen in der jeweiligen Schule die Klassenbesten in den vierten Schuljahren. Daran schloss sich die Ermittlung der Schulsieger an. In jeder der teilnehmenden Schulen wurde vor den aufmerksam zuhörenden Mitschülern und der Jury, bestehend aus Schulleitung und zwei Mitgliedern des Fördervereins, vorgelesen und die „Fahrkarte“ zur Endausscheidung gelöst. Bereits in dieser Phase des Wettbewerbs konnte Christa Ross feststellen: „Eigentlich sind alle Kinder Sieger.“ Wie lange nicht mehr hätten sie alle geschmökert und gelesen. Die Freude am Lesen sei schon ein Gewinn, wenn es auch nur einen Schul- beziehungsweise Stadtsieger geben könne.

Im Finale traten Ole Leermann, Raja Zander, Maxime De Laat und Annabelle Sachs gegeneinander an. Sie lasen einen selbst gewählten Text aus einem ihrer Lieblingsbücher vor. Zuvor stellten sie Titel und Autor vor und skizzierten kurz den Inhalt. Die zweite Herausforderung bestand im Lesen eines Fremdtextes, bei dem, die Lesetechnik, die Textgestaltung, das Textverständnis und die Interpretation auf den Prüfstand gestellt wurden.

Nach einer Stunde angespannten Zuhörens hatte die Jury, bestehend aus Christa Ross, Brigitte Seidel, Angela Ortmanns-Dohrmann und Martina Schillings, bei der Ermittlung des Stadtsiegers die Qual der Wahl.

Als Siegerin wurde Maxime De Laat (GGS Bardenberg) gekürt. Auf den Plätzen folgten Raja Zander (KGS Weiden), Ole Leermann (Sebastianusschule) und Annabelle Sachs (GGS Linden-Neusen). Bürgermeister Arno Nelles überreichte den vier Finalistinnen eine Familienkarte fürs Aquana und der glücklichen Siegerin zusätzlich – wie hätte es anders sein können – ein Buch, „damit ohne Pause weiter gelesen werden kann“. Herzlich bedankte sich die Organisatorin bei den beteiligten Grundschulen für deren Engagement in Sachen Lesen. Nach dieser erfolgreichen Veranstaltung bedarf es beim Förderverein keiner Frage, dass es im nächsten Jahr wieder einen Lesewettbewerb geben wird. Er würde sich freuen, wenn sich alle Grundschulen beteiligen würden.

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