Stadt warnt vor vermeintlichem Beauftragten für Kanalbeiträge Ofden

Von: bea
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Alsdorf. Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass die Stadt Alsdorf keine Personen beauftragt hat, Stundungen für Bescheide zur Kanalsanierung im Stadtteil Ofden abzuwickeln. Anlass für diese Warnung ist ein Vorfall vom vergangenen Freitag.

Demnach soll ein Mann bei einer über 90 Jahre alten sehbehinderten Anwohnerin einer Straße in Ofden vorstellig geworden sein und habe ihr ein Stundungsangebot unterbreitet. Die Dame habe schließlich auch eine Einzugsermächtigung über 600 Euro monatlich unterschrieben.

Unterlagen über diesen Vorgang habe sie allerdings keine erhalten. Als die Tochter der Anwohnerin davon erfuhr, wandte sich sich an die Bürgerinitiative Alsdorf-Ofden, die sich bekanntlich in punkto Sanierungskosten mit der Stadt auseinandersetzt.

Vorsitzender Thomas Bindels informierte unverzüglich den Eigenbetrieb Technische Dienste der Stadt. „Ich bin sofort stutzig geworden”, berichtet er auf Anfrage unserer Zeitung. „Solch ein Vorgehen ist nicht normal.” Zum einen habe die Stadt wohl kein originäres Interesse an einer Stundung der ausstehenden Anliegerbeiträge. Zum anderen sei das Verfahren zur möglichen Stundung anders kommuniziert worden.

Und überhaupt: Der Kanal in dem betreffenden Abschnitt in Ofden sei zwar schon saniert worden, „jedoch sind hier meines Wissens noch gar keine Bescheide verschickt worden”. Bindels hat der Anwohnerin geraten, unmittelbar mit ihrer Bank Kontakt aufzunehmen. Zudem hat die Bürgerinitiative Handzettel verteilt.

Und die Stadt stellt fest: „Stundungen sind grundsätzlich nur im Eigenbetrieb Technische Dienste an der Carl-Zeiss-Straße nach Terminvereinbarung möglich. Im Übrigen können sich städtische Beauftragte grundsätzlich mit einem Legitimationsschreiben ausweisen.”

Infos der Bürgerinitiative gibt es im Internet unter http://igob-alsdorf-ofden.npage.de.
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