Herzogenrath - Stadt sucht dringend Wahlhelfer

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Stadt sucht dringend Wahlhelfer

Von: Elisa Zander
Letzte Aktualisierung:

Herzogenrath. Gut angelaufen sind die Vorbereitungen für die Bürgermeisterwahl am 12. Januar in Herzogenrath. Am 25. November ist Stichtag für die Anmeldung der Wahlkandidaten. Gesucht werden auch noch Wahlhelfer, wie fast immer ein eher schwieriges Unterfangen.

„Die Tätigkeit in einem Wahlausschuss ist nicht die angenehmste“, sagt Bernd Sauren, Fachbereichsleiter zentrale Verwaltungsaufgaben der Stadt frank und frei. „Da müssen wir schon einen kleinen Köder auswerfen.“ Damit meint er das Erfrischungsgeld, das in seinen Augen mehr ein Trinkgeld ist als es Charakter einer Aufwandsentschädigung hätte. 30 Euro gibt es für den Wahlhelfer, für den Wahlvorsteher 35 Euro, weil er die Unterlagen zum Wahllokal und zurück zur Verwaltung bringen muss, gezahlt aus dem städtischen Haushalt. Etwa 300 Wahlhelfer braucht die Stadt Herzogenrath für die anstehende Bürgermeisterwahl, die auf 31 Wahllokale in den Stadtteilen und drei Briefwahllokale verteilt sind. Etwa ein Drittel davon kommt aus der Verwaltung, die jeweils einen der drei höchsten Posten der Gremien – Wahlvorsteher, dessen Stellvertreter und Schriftführer – einnehmen.

Das hat im Nachgang der Wahl den Vorteil, dass Fragen zu Niederschriften direkt geklärt werden können. „Die Leute aus der Verwaltung, die wir brauchen, bekommen wir fast immer zusammen“, sagt Bernd Sauren. „Wir wollen da mit gutem Beispiel voran gehen.“

Etwas schwieriger wird es bei Vertretern der örtlichen Parteien, die das Gremium erweitern. Je nach Größe des Ortsverbandes können mehr oder weniger Mitglieder abbestellt werden, die sich später bei der Auszählung gegenseitig ‚im Auge behalten‘ und objektiv entscheiden, ob eine Stimme gültig ist oder nicht. Komplettiert werden die Wahlausschüsse durch Bürger. Doch es gibt kaum Anreize, sie für die ehrenamtliche Tätigkeit am Wahltag zu begeistern, die auch im Fall der Wahl am 12. Januar um 7.30 Uhr beginnt. Man versucht die möglichst acht Wahlhelfer pro Wahllokal in zwei Teams zu unterteilen, so dass sich ein Früh- und ein Spätdienst ergeben.

Ab 17 Uhr müssen alle vor Ort sein, nach 18 Uhr werden die Stimmzettel gemeinsam ausgezählt. Ein Berg von Papier, der geprüft werden muss. „Wir würden uns wünschen, dass es da mehr Zuspruch gibt“, sagt Sauren. Auch die Wahlhelfer aus den Parteien oder der Verwaltung sähen das so. „Bei 36 000 Wahlberechtigten, sollte es doch eigentlich möglich sein, dass sich immer genügend finden.“

Freiwillige können entscheiden, ob ihre Daten im Planungssystem gespeichert werden oder nicht. Sind die Daten im System, möchte das Wahlamt die Person bei der nächsten Wahl wieder einsetzen. „Man kann das aber verneinen und erst einmal testen, ob ihm die Arbeit zusagt oder nicht“, erläutert Sauren. Noch befindet sich das Amt in der Planungsphase. Stehen alle Bürgermeisterkandidaten endgültig fest, werden die Stimmzettel angefertigt. Wer die am Ende mit auszählen möchte, kann sich an Bernd Sauren, Telefon 02406/83450, oder Thomas Klee, Telefon 02406/83449, wenden.

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