Stadt sperrt drei Turnhallen

Von: Stefan Schaum
Letzte Aktualisierung:

Baesweiler. Auch in Baesweiler standen in den vergangenen Tagen alle Turnhallen auf dem Prüfstand. Nachdem in Bochum Teile einer so genannten „Sauerkraut“-Deckenkonstruktion herabgefallen waren, wurden landesweit Hallen untersucht.

Ergebnis in Baesweiler: Sechs Hallen sind unbedenklich, drei nicht. Zumindest nicht nach erster Ansicht. Erneut und eingehender geprüft werden soll nun in den Hallen an der Grengrachtschule und der Andreas-Schule an der Settericher Wolfsgasse. Die sind ab sofort gesperrt. Etwa eine Woche werde es dauern, dort Gerüste aufzubauen, um gründlich prüfen zu können. Sollte alles in Ordnung sein, werden die Hallen wieder geöffnet, andernfalls müsse man schauen, ob „nachgeschraubt“ werden kann, sagte am Donnerstag der Technische Beigeordnete Peter Strauch.

Größerer Handlungsbedarf besteht in jedem Fall in der Halle der ehemaligen Lessingschule, die mittlerweile nur noch von Vereinen und nicht mehr von Schulen genutzt wird. Dort ist in den 1970er Jahren zwar keine „Sauerkrautdecke“ verbaut worden, „aber die dortige Abhangdecke ist so befestigt, dass wir die Sicherheit nicht garantieren können“, sagt Strauch. Dort wurden nämlich Nägel statt Schrauben benutzt – und die tragen nun bereits seit Jahrzehnten das Gewicht der Decke. Dort werde man auch nicht einfach nachschrauben können.

Wie eine Ersatzkonstruktion aussehen kann, werde sich in den kommenden Tagen und Wochen zeigen. Gesperrt ist auch diese Halle bereits – wann sie wieder geöffnet wird, ist fraglich.

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