Stadt Alsdorf baut Kita in Ofden

Von: mas
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Alsdorf. Zügiges Vorgehen ist notwendig. Wenn der Neubau einer Kindertagesstätte in Ofden vom Land gefördert werden soll. Also musste der Jugendhilfeausschuss in seiner Sitzung Fakten schaffen, um das Projekt flugs absegnen zu können.

„Wir werden einen Kindergarten in Ofden bauen“, beseitigte der stellvertretende städtische Fachgebietsleiter Manfred Schmidt jegliche Zweifel. Vorgesehen ist der Bau einer Kindertagesstätte, die mit drei Gruppen betrieben und 18 U3-Plätze haben wird.

Bereits im Jahr 2011 hatte sich die Stadt der Thematik angenommen „und begonnen, nach Lösungen zu suchen“, tauchte Manfred Schmidt in die Historie ein. Lange war man sich mit der Evangelischen Kirchengemeinde einig, eine Lösung gefunden zu haben. Doch mangels finanzieller Masse platzte die angedachte Variante vor gut fünf Wochen.

In der Stadtverwaltung wurden die Köpfe noch enger zusammengesteckt. Es wurde nach geeigneten Alternativen gesucht. Manfred Schmidt: „Wie gehen wir jetzt damit um, welche Lösung bietet sich an?“ Bis zum 15. März muss der (neue) Antrag beim Land vorliegen. „Damit wir in den Genuss der Investitionskostenförderung kommen“, wies Schmidt auf ein zügiges Vorgehen hin. Aufgrund der sehr kurzfristig eingetretenen neuen Situation hatte die Verwaltung bereits „Vorarbeiten zur Fristwahrung in die Wege geleitet“.

Die Stadt wird den Kindergarten bauen, allerdings die Trägerschaft „wird dann übertragen“, klärte Manfred Schmidt den Ausschuss auf, der unter Vorsitz von Bruno Borrmann tagte. Die Stadtverwaltung ist überzeugt, „das ist ein mehr als akzeptables Ergebnis“, befindet Schmidt. Seitens der Verwaltung wurde vorgeschlagen, mit dem derzeitigen Träger (Evangelischer Kindergartenverein) und einem Investor entsprechende Vereinbarungen zu treffen, um auch über das Jahr 2016 hinaus einen „ordnungsgemäßen Betrieb“ sicherzustellen.

Die befristete Betriebserlaubnis, erteilt durch den Landschaftsverband Rheinland, endet Mitte 2017 für die derzeitige Containerlösung. Erwirkt Alsdorf den Anspruch auf die Förderung für den Ausbau von U3-Plätzen, könnten der Stadt mindestens 292.000 Euro Zuschüsse aus Bundesmitteln winken.

Dies ist dann der Fall, wenn von den betroffenen Kommunen eine Priorisierung vorgenommen wird. Eine vorgestellte und beschlossene Prioritätenliste sieht an erster Stelle einen Anbau an das Städtische Familienzentrum Kellersberg, Friedensstraße (sechs zusätzliche U-3 Plätze) vor.

An zweiter Stelle steht der Neubau in Ofden – Trägerschaft E.V.A – im Plan. Drittens soll der Kirchengemeindeverband Alsdorf einen Antrag auf Investitionskostenförderung für die Einrichtung St. Mariä Empfängnis, Marienstraße (zusätzliche 6 U3-Plätze) stellen.

Dies gilt an vierter Position auch für die Einrichtung St. Barbara in der Broicher Siedlung. Auch hier sollen zusätzlich 6 U3-Plätze geschaffen werden. Der Ausschuss segnete dies mehrheitlich ab. Lediglich die Vertreterin der Grünen mochte nicht zustimmen und enthielt sich.

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