Herzogenrath - St. Willibrord bewegt sich für „Patchwork“

St. Willibrord bewegt sich für „Patchwork“

Von: mabie
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Sie bewegen sich für Patchwork und Förderverein Arbeit, Umwelt und Kultur in der Region Aachen: (v.l.) Gemeindereferent Mario Hellebrandt, Kaufhaus-Leiter Werner Wilfing, Wilfried Hammers, Andrea Kaever, Gerd Mertens, Petra Eschweiler, Gaby Beyer-Ortmanns.

Herzogenrath. Es gibt da so eine Säule im Gebrauchtwaren-Kaufhaus „Patchwork“ in Merkstein, die hat eine ganz besondere Ausstrahlung. Dort finden sich die Spendenbeträge wieder, mit denen die Aktion „St. Willibrord läuft für Patchwork“ in großen Urkunden wirbt.

Viele hundert Euro pro Jahr kommen so dem gemeinnützigen Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekt in der Kirchrather Straße und dem „Förderverein Arbeit, Umwelt und Kultur in der Region Aachen“ zugute.

Auch in diesem Jahr sollen die Spenden wieder fließen, weshalb sich Freiwillige und Spender wieder am inzwischen neunten Aachener Solidaritätslauf von Menschen ohne Arbeit beteiligen.

Am Sonntag geht es dazu unter der Überschrift „Fifty-Fifty“ auf den rund einen Kilometer langen Rundkurs. „Auf Grund schwindender staatlicher Zuschüsse können Förderverein und Patchwork ideelle und finanzielle Hilfe dringend gebrauchen“, betont Gemeindereferent Mario Hellebrandt von St. Willibrord. Läufer finden und unterstützen ist dabei nur ein Gesicht der Hilfe. Bis einschließlich Freitag, 28. August, können zudem im Pfarrbüro noch Geldspenden abgegeben werden.

„Fifty-Fifty“ bedeutet übrigens, dass beide gemeinnützige Einrichtungen je zur Hälfte bedacht werden. Dazu kommt aber noch das Engagement des Vereins und auch der im „Patchwork“ Beschäftigten. Denn diese steuern rund 20 Prozent der 50 nötigen Helfer beim Solidaritätslauf bei, eine Aktion, die natürlich auch bei den Organisatoren auf sehr positive Resonanz stieß.

„Auch die Leute vom Dorv-Laden in Pannesheide laufen dieses Mal mit, und es werden immer mehr“, freut sich auch Andrea Kaever vom Förderverein. Und Wilfried Hammers als einer der Motoren hinter bürgerschaftlichem Engagement in ganz Herzogenrath freut sich, dass die Solidarität so wächst und gedeiht. „Denn Solidarität braucht immer auch Bewegung“, schließt er.

Und sollte es mal eng werden an der „Spendensäule“ im „Patchwork“, hat Kaufhaus-Leiter Werner Wilfing schon eine Lösung parat: „Wir haben noch jede Menge andere Säulen“, sagt er augenzwinkernd.

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