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St.-Sebastianus-Schützen feiern ihren ersten Bundeskönig

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Prächtig funkelnde Kette: Das umjubelte Bundeskönigspaar Thomas und Mareike Kärger standen im Mittelpunkt der Ehrungen. Foto: Wolfgang Sevenich

Herzogenrath. Beim 63. Bundeskönigsschießen des Landesverbands Aachen-Stadt und -Land schoss Thomas Kärger, König der St.-Sebastianus Schützen Herzogenrath-Afden den Vogel ab und holte die überregionale Königswürde zum ersten Mal in der 164-jährigen Geschichte der Schützen nach Afden.

Das war ein gebührender Anlass, das Patronatsfest in einem ganz besonderen Rahmen zu feiern.

Nach dem Kirchgang in St. Gertrud hatte der Traditionsverein ins HOT geladen. Befreundete Schützenbruderschaften und Gäste kamen so zahlreich, dass der Saal fast zu klein wurde. Die Moderation übernahm Michael Speck von den Schützen aus Aachen-Hörn, so dass alle Afdener Schützen diesen einmaligen Abend genießen konnten. Zuerst wurden die Würdenträger geehrt: Prinz und Vereinsmeister 2013 ist Sascha Eckert, der im nächsten Jahr zu den Altschützen wechselt. Schülerprinzessin wurde Lena Kärger, Ehrenkönig ist Karl Heinz Kärger und Vereinsmeister Altschützen Theo Marx.

Vierte Generation

Dann kam die große Stunde von Thomas und Mareike Kärger. Der Bundesmeister des Landesverbands der Armbrustschützen, Simon Robert aus Alsdorf, ließ das neue Bundeskönigspaar kräftig hochleben. Thomas Kärger, eingetreten im Jahre 1992, befindet sich als Schütze in der vierten Generation – Uropa Leonhard Sauren, Opa Erwin Kärger, Vater Karl-Heinz Kärger waren ebenfalls im Verein. Und Tochter Lena Kärger wurde beim Bundesschülerprinzenschießen 2013 in Aachen 2. Ritter.

1998 war Thomas Kärger zum ersten Mal Prinz der Bruderschaft und anschließend Bundesprinz des Landesverbandes, damit reihte er sich als 5. Bundesprinz in die Geschichte der Afdener Schützen ein. Im Jahre 2001 war er zum ersten Mal König, zweitjüngster der Bruderschaft. Damals durfte er noch nicht zum Bundeskönigsschießen antreten, da er erst 20 Jahr alt war. 2001 wurde er zudem Verbandsmeister der Senioren im Landesverband. 2012 wählten ihn seine Schützenfreunde zum ersten Brudermeister.

2013 gab es dann das „Triple“: auf den Königstitel folgte der Grenzlandkönig und dann die Bundeskönigswürde. So ist Thomas Kärger erst der zweite Schütze, der alle drei Titel in einem Jahr errungen hat, lobte Simon Robert. Bürgermeister Christoph von den Driesch gratulierte im Namen von Rat und Verwaltung. Er stellte fest: „Man spürt, dass diese Schützenbruderschaft zu allen Zeiten eine fest verschworene Gemeinschaft war, die wertvolle Arbeit geleistet und die Tradition Glaube, Sitte, Heimat zu uns herübergetragen hat.

Auch in Zukunft wird die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft diese wertvolle Tradition fortsetzten und über die Grenzen der Stadt hinaus Geschichte machen.“ Weitere Grußworte sprachen der 1. stellvertretende Städteregionsrat Hans-Josef Hilsenbeck und Vertreter aller beteiligten Bruderschaften des Landesverbands.

Ein herzliches Willkommen galt dem amtierenden Bundesprinz der St.-Martinus-Schützen Kohlberg, Robin Cappa mit Prinzessin Sonja Ghallabi, und Schülerbundesprinzessin Celine Formanns aus Aachen-Hitfeld. Geehrt wurden Gönner der Bruderschaft: 25 Jahre inaktives Mitglied: Franz Moorer; 50 Jahre Josef Probst aus Alsdorf. Anschließend gab es noch Auftritte der Tanzgarde der KG Ritzerfelder Jonge mit Stimmungsband Los Caotos, und der Gesangsgruppe Jod Jeck.

Abgerundet wurde der Abend mit dem Rötscher Dreigestirn. Thomas Kärger bedankte sich bei Helfern und Gästen in Reimform: „So viele Menschen haben uns bedacht, so viele haben uns Freude gemacht. Dafür einen herzlichen Dank, ohne Euch wäre unsere Erinnerung kein solcher Schatz.“

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