Herzogenrath - St. Petersburger Vokal-Ensemble Vivat beeindruckt in Kämpchen

St. Petersburger Vokal-Ensemble Vivat beeindruckt in Kämpchen

Von: mabie
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Starker Auftritt: Victor Stupnev (Bariton, Gründer und künstlerischer Leiter), Andrej Egorov (Bass), Wadim Gratschev (erster Tenor) und Evgenij Wischnewskij (v.r., zweiter Tenor) überzeugten als Vokal-Ensemble „Vivat“ bei ihrem tollen Gastspiel in der Kirche St. Mariä Heimsuchung in Kämpchen. Foto: Markus Bienwald

Herzogenrath. Das St. Petersburger Vokal-Ensemble Vivat feierte erneut einen Erfolg in Kämpchen beim jüngsten Gastspiel in der Kirche St. Mariä Heimsuchung. Bereits 2011 und 2013 waren die Sänger zu Gast. „Aufgrund des großen Erfolges konnten wir dieses Quartett wieder für ein Konzert in unserer Gemeinde gewinnen“, freute sich der Förderverein von St. Mariä Heimsuchung, der das Projekt initiiert hat.

Das Quartett in der Besetzung Victor Stupnev (Bariton, Gründer und künstlerischer Leiter), Andrej Egorov (Bass), Wadim Gratschev (erster Tenor) und Evgenij Wischnewskij (zweiter Tenor) überzeugte auch dieses Mal mit eindringlichen Klängen. Das hohe Kirchenschiff in Kämpchen war dabei wie geschaffen für die vier Stimmen aus St. Petersburg.

Ihr Repertoire umfasst geistliche Werke der orthodoxen Liturgie vom 14. Jahrhundert bis in die Moderne hinein. Dazu überzeugten sie auch mit kirchlicher und weltlicher Musik von Barock bis hin zu Jazz- und Volksliedern. Getreu ihrem Leitbild, die Tradition der geistlichen Werke ihrer russischen Heimat wiederzubeleben und einem breiten Hörerkreis zu vermitteln, gestalteten sie das Konzert in zwei Teilen.

Part A gehörte dabei der geistlichen Musik, die beispielsweise mit beeindruckenden Titeln wie Tschaikowskys „Dreimal Heilig“ oder Bortnjanskys „Ich bete an, die Macht der Liebe“ umfasste. Tief beeindruckt durften die zahlreichen Gäste in der gut gefüllten Kirche im zweiten Teil die leichtere Muse genießen.

Da klang es schon bei den Titeln wie „Im Wäldchen gibt es viele Mücken“ und „Die zwölf Räuber“ eher weltlich, doch auch hier ließen die Vier, die als Dozenten des Konservatoriums und als Solisten an führenden Theatern in St. Petersburg tätig sind, keinen Zweifel an Präzision, Klangreichtum und dem perfekt aufeinander abgestimmten Gesang.

Dass das Konzert auf ehrenamtliche Initiative durch den regen Förderverein zustande gekommen ist, war da nur ein Tüpfelchen auf dem I eines tollen Konzertabends. Denn am Ende sammelten auch die Künstler ihrerseits für ein gutes Werk. So unterstützen sie mit den Spenden, die sie bei diesem Konzert einsammelten die Intensivstation des Kinderkrankenhauses in St. Petersburg, das auch von jedem verkauften Tonträger profitiert.

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