St. Marien Mariadorf: Versammlung stimmt Fusionsplänen zu

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Alsdorf. Als letzte der fünf Gemeinden der GdG Alsdorf-Süd einschließlich St. Michael Begau hatte die Pfarrgemeinde St. Marien Mariadorf zu einer Versammlung eingeladen, um die Gemeinde zu den Fusionsplänen des Bischofs zum l. Januar 2010 zu hören.

Pfarrgemeinderat Walter Kahn informierte dabei die 97 versammelten Gemeindemitglieder über die vom Bischof angeordnete Fusion sowie den von Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat der Pfarre St. Marien gefassten diesbezüglichen Beschluss. Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat hatten für die Auflösung der fünf Pfarren gestimmt.

Als neue Haupt- oder Pfarrkirche wurde die Kirche in Mariadorf vorgeschlagen, die den Namen als neue Pfarre St. Paul erhalten sollte. Kahn betonte aber, dass der neue Name der neuen Hauptkirche zweitrangig sei.

4834 Katholiken

In einem Papier für alle Teilnehmer begründeten Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat eingehend anhand vieler Fakten ihren Beschluss, warum Mariadorf die neue Hauptkirche stellen sollte: dazu zählen unter anderem die geographische Lage (Mittellage), die Verkehrsanbindung und die Kontakte im kirchlichen Raum.

Zudem gebe es mit 4834 Katholiken die höchste Zahl der fünf Gemeinden. Und die Pfarraktivitäten im pastoralen, sozialen und caritativen Bereich stellten ein gutes, vielfältiges Angebot dar.

Die anschließende Diskussion war nur kurz. Pater Fritz Siegers erinnerte an die Gemeinsamkeiten und plädierte dafür, den Realitätssinn walten zu lassen.

Die Zustimmung der Pfarrversammlung zu dem Beschluss des Kirchenvorstandes und Pfarrgemeinderates wurde durch lang anhaltenden Beifall untermauert.

Von den fünf Pfarreien haben sich jetzt, bis auf Hoengen, das die Hauptkirche für sich in Anspruch nehmen will, vier Gemeinden für Mariadorf als Mutterpfarre ausgesprochen.

Falls keine einstimmige Meinung bei der Zusammenkunft der kirchlichen Gremien der fünf Gemeinden zustande kommt, entscheidet im Monat März der Bischof persönlich.
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