St. Marien Mariadorf lässt Jahr für Jahr die Puppen tanzen

Von: rp
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Rot-schwarz: Präsident Marcus Plum (r.) präsentiert stolz den St.-Marien-Elferrat anlässlich des 50-jährigen Bestehens. Foto: Marietta Schmitz

Alsdorf. Wenn auch der Saal Drehsen-Beylich, von den Karnevalisten auch kurfürstliches Schloss Mariadorf genannt, in die Jahre gekommen ist, so steigen dort die tollsten Feten. So stand der Saal Kopf, als die erfolgreiche Karnevalsabteilung St. Marien Mariadorf unter Vorsitz von Gisbert Muckel anlässlich 50-Jährigen Bestehens ihre Jubiläumssitzungen unter dem Motto „Senge, danze, laache und wigger Freujd sisch maache“ über die ganz in Rot ausstaffierte Bühne gehen ließ.

Wortgewandt wie immer auf dem jecken Podium: Präsident Marcus Plum. An zwei tagen war der Saal zum Bersten voll. Schon nach dem Einmarsch des Elferrats herrschte „Land unter“. Die Öcher Penn war mit rund 130 Aktiven einschließlich Musik- und Spielmannszug und Tanzoffizieren mit Major Dirk Roemer und samstags mit Kommandant Jürgen Brammertz angereist. Sie sorgten für einen fulminanten Einstand.

Anschließend waren es die Pfarrkarnevalisten selbst, die gemeinsam mit Sänger Hans-Peter Johnen aus Baesweiler ein Potpourri zahlreicher Ohrwürmer vortrugen und dafür mit viel Beifall belohnt wurden; im Publikum auch Vize-Bürgermeister Heinrich Plum und Erster Beigeordneter Ralf Kahlen als neues Mitglied. Dann bewiesen Tanzmariechen Wiebke Beckers von den KTC Tänzern Alsdorf, aber auch das Mariechen der Heimatgesellschaft KWV Warden ihr exzellentes Können, von riesigem Beifall quittiert. Natürlich wurde dem Prinzenpaar Jürgen I. und Resi mit Anhang ein großer Bahnhof bereitet, das sich mit Liedbeiträgen und Orden bedankte.

War es am Freitag „Achnes Kasulke“, die für Lacher sorgte, so waren es am Samstag Josef, Jupp und Jüppchen aus Aachen, die in ihrer einmaligen Art die Stimmung auf den Höhepunkt trieben. Da hatte es Stewardess Marina nicht leicht, mitzuhalten. Dies glichen dann Feuerwehrmann Kresse am Freitag und Bundeswehrsoldat Peter Fassbender am Samstag aus, bevor die Ritzerfelder Jonge mit ihrem Showtanz anheizten.

Ein besonderer Knüller in der Bütt ist Lieselotte Lotterlappen alias Joachim Jung aus Frechen. Da bogen sich sogar die Balken des alten Saales. Bei dieser Superstimmung hatten es dann die „Echte Fründe“ aus Düren einfach, die Stimmung auf die Spitze zu treiben und für einen grandiosen Schlussstrich gegen Mitternacht zu sorgen. Gratulation den Pfarrkarnevalisten von St. Marien Mariadorf zu dieser Sitzung: Sie hätten das „Silberne“ nicht besser feiern können.

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