St. Mariä Heimsuchung: Kunst und Glauben miteinander verbunden

Von: mabie
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Doppelevent: Wolfgang Schillings (r.) präsentierte gemeinsam mit Diakon Dr. Bruno Ortmanns seine Ausstellung in St. Mariä Heimsuchung. Foto: Markus Bienwald, Dagmar Meyer-Roeger
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Das Gospelkonzert war ebenfalls Teil des Kulturwochenendes und sorgte bei den Zuhörern für Begeisterung. Foto: Markus Bienwald, Dagmar Meyer-Roeger

Herzogenrath. Spätestens, als sich am frühen Sonntagabend die Menschen in der vollen Kirche St. Mariä Heimsuchung von ihren Plätzen erhoben, um beim Auftritt des Gospelchors „Joyful Spirit“ mitzusingen, war klar, dass sich hier eine echte Perle im Kulturprogramm gefunden hatte. Denn das Gospel- und Kulturwochenende von Gemeinderat und Förderverein brachte Abwechslung ins Kirchenschiff.

Wie sich Kunst, Kultur und Glauben miteinander verquicken lassen, zeigte schon die Bilderausstellung des Kohlscheider Künstlers Wolfgang Schillings am Samstagabend. Nach der Vorabendmesse stand der Künstler für Fragen zu seinen Werken bereit. Dazu nahm er auch gerne mal die eigene Kunst von der Kirchenwand, um sie den Gästen näher zu bringen.

Als Kohlscheider Urgestein ist der 62-jährige Schillings seit 30 Jahren malerischer Autodidakt. In den 1990er Jahren gehörte er der regionalen Künstlergruppe „Eckpunkte“ an, die regelmäßig ihre Bilder auf Burg Rode und in der Bretagne ausstellte. „Die Bilder sind sowohl geplant als auch spontan entstanden“, erklärte er.

Der thematische rote Faden ist der christliche Bezug. Von der Trilogie der drei göttlichen Tugenden „Glaube – Liebe – Hoffnung“ reicht die noch bis einschließlich 7. Mai zu sehende Schau. Sie ist an den Wochenenden vor und nach den Gottesdiensten zu sehen. Zu sehen ist auch ein sehr persönliches Werk des Künstlers, das nach dem Tod seiner Mutter entstand. „Malerei ist mehr als nur Kopfsache, entscheidend ist, ob ein Bild ein Gefühl, eine Stimmung auslöst“, sagt Schillings zu seinem Tun.

Gefühle und Stimmungen auszulösen, das war für „Joyful Spirit“ aus Raeren ein Leichtes. Sie sangen sich mit einem populären und toll intonierten Repertoire in die Herzen ihrer Gäste. Und getreu ihrem Leitwort „Jeder kann singen“, ließen sie nicht nur die eigenen Stimmen hören.

„Wenn Sie des Englischen nicht mächtig sind, dann können sie gerne auch einfach Lalala singen“, sagte Dirigentin und Mitbegründerin des Chors, Maria Hermanns. Wie groß der Anteil derer war, die zu diesem international gebräuchlichen Text griffen, war unklar. Deutlich wurde, dass das Singen in der Gemeinde bei dem außergewöhnlichen Gospel- und Kulturwochenende in St. Mariä Heimsuchung viel Freude verbreitete.

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