St. Katharina: Bald genug Platz für Kinder unter drei Jahren

Von: mabie
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Der Rohbau ist fertig, der Putzer kann seine Arbeit beginnen: Darüber freuen sich (v.l.) Architekt Benno Faymonville, Geschäftsführer Heinz Zohren, Verbundleiterin Gabriele Johnen und Standortleiterin Irene Savoir ebenso wie Architekt Hans Werner Hergarten. Foto: Markus Bienwald

Herzogenrath. Beinahe jeder Tag in diesem Winter, der bislang dem Wetter nach eigentlich keiner war, zauberte Heinz Zohren ein Lächeln auf das Gesicht.

Der Geschäftsführer der pro futura als gemeinnützigem Träger katholischer Tageseinrichtungen freute sich sehr darüber, dass auch durch den milden Winter die Bauzeit bei der Erweiterung der katholischen Kindertagesstätte St. Katharina im Herzen von Kohlscheid kürzer als geplant ausfiel. „Wir werden sogar ein paar Tage früher fertig, als geplant“, sagte Zohren bei der Vorstellung der Baumaßnahme.

Hoher Bedarf ab Babyalter

Auch die Architekten Benno Faymonville und Hans Werner Hergarten lächeln zufrieden, als sie den Bau an diesem Tag in Augenschein nehmen. So wurden auf dem weitläufigen Gelände hinter der Pfarrkirche St. Katharina 65 Quadratmeter neuer Raum gebaut und 59 Quadratmeter des Bestandes so umgebaut, dass zehn weitere Kinder unter drei Jahren in St. Katharina betreut werden.

„Darüber freuen wir uns natürlich sehr, sagt Irene Savoir, die als Standortleiterin für die Belange der Betreuung vor Ort zuständig ist. Allerdings, das sagt sie offen, könnten derzeit noch weit mehr Kinde betreut werden: „Die Wartelisten für Kinder ab drei Jahren sind verschwindend gering, ab dem Babyalter aber wahnsinnig lang.“ Für Gabriele Johnen als Verbundleiterin aller in Kohlscheid in Trägerschaft der pro futura befindlichen Einrichtungen ist es ein gutes Zeichen, dass St. Katharina die erste Einrichtung eines katholischen Trägers ist, die U3-Betreuung umsetzen kann.

„Damit haben wir dann mit Beginn des neuen Kindergartenjahrs am 1. August insgesamt 102 Kinder hier in der Betreuung“, unterstreicht sie. Johnen weiß aber auch wie ihre Kollegin Irene Savoir, dass der Zenit der Nachfrage noch lange nicht überschritten ist. „Die Tendenz geht dahin, dass die Eltern ihre Kinder immer früher in eine Einrichtung geben müssen“, erklärt Savoir.

So war es natürlich auch für Kinder wie Mitarbeiter ein Segen, dass durch Planungen und bauliche Bedingungen die Belastungen während der nun beinahe abgeschlossenen Rohbauphase sehr gering gehalten werden konnten. „Wir hatten fast keinen Staub und nur ein bisschen Lärm, sonst nichts“, freute sich Irene Savoir.

Und mit der planmäßigen Fertigstellung Mitte Mai kann Heinz Zohren hinter dem mit dem Spatenstich am 1. Dezember offiziell gestarteten Umbau einen Haken machen und sich auf ein entspanntes neues Kindergartenjahr an St. Katharina freuen.

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