St.-Jakobus-Schützen passen Brauchtumsfest den Bedürfnissen an

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Alsdorf. Die Jahreshauptversammlung der St.-Jakobus-Schützenbruderschaft 1869 Warden im Dorfgemeinschaftshaus hatte es in sich. Bei der sehr gut besuchten Versammlung wurde über die negative Entwicklung der Brauchtumsfeste umfangreich diskutiert.

Neben den amtierenden Majestäten hieß Brudermeister Robert Pelzer Generalfeldmarschall Jakob Johnen und Kaiser Alfred Hollenbrock willkommen. Der Schützenkönigin Heike Küchen galten beste Genesungswünsche.

Die Teilnehmer gedachten besonders dem verstorbenen Ehrenmitglied und langjährigen Hauptkassierer Vinzenz Bongartz.

Geschäftsführer Karl-Heinz Flett verlas das Protokoll über die letzte Versammlung. Einen umfangreichen Rechenschaftsbericht und einen Rückblick auf das Schützenjahr 2014 erstattete Brudermeister Pelzer. So wurden über 30 Termine und Programmpunkte vom Vorstand und den aktiven Schützen wahrgenommen. Herausragend war der eigene Vogelschuss am Fronleichnamstag mit großer Resonanz sowie das Wardener Schützen- und Volksfest.

Aber auch der Stadtempfang der Majestäten durch Bürgermeister Alfred Sonders sowie bruderschaftsinterne Veranstaltungen im Dorfgemeinschaftshaus wie die Feier zum 30-jährigen Bestehen des Schützenheimes waren besondere Höhepunkte. Der Bericht von Hauptkassierer René Rucman beinhaltete nur das Ergebnis des Schützen- und Volksfestes, womit sich die Versammlung zufrieden zeigte, wenn auch der fast erzielte Ausgleich nur durch einige Kraftakte vieler Mitglieder sichergestellt werden konnte.

Der Kassenbericht für das Gesamtjahr 2014 wird in der Frühjahrsversammlung 2015 erstattet. Dem Hauptkassierer galt der Dank der Versammlung für seine umsichtige Arbeit.

Bezüglich Jugendarbeit will man zunächst die jetzt geplante Versammlung der Jugend mit Neuwahlen abwarten, um die Ergebnisse in der nächsten Mitgliederversammlung zu erörtern. In diesem Zusammenhang galt ein besonderer Dank Miriam Gradel, die seit einiger Zeit verstärkt in der Vorstandsarbeit mitwirkt.

Im Mittelpunkt der Versammlung stand die Diskussion über die Anpassung des Wardener Schützen- und Volksfestes an die Begebenheiten und Veränderungen. Der geschäftsführende Vorstand hat neue Überlegungen angestellt, die das Gerüst des Festes zwar nicht verändern, wohl aber den Inhalt.

Schützenfest wird verkürzt

Diese geplanten Veränderungen wurden von Brudermeister Pelzer und Geschäftsführer Karl-Heinz Flett erläutert. Hierzu gehört zum Beispiel, dass das fünftätige Schützenfest um einen Tag (Zeltveranstaltungen am Dienstag) gekürzt wird. An diesem Tag sollen nur noch Dankgottesdienst und Ausklang im Dorfgemeinschaftshaus stattfinden. Daher wird das Kinderfest bereits zum Festauftakt am Freitag angesetzt. Die Disco am Freitag bei freiem Eintritt erhält eine Neuauflage.

Der Majestätenball mit Auftritt der „St. Jakobus All-Stars“ wird von Sonntag auf Samstag vorverlegt. Gottesdienst, Frühschoppen und Festzug am Sonntag bleiben unverändert. Nur die Veranstaltung nach dem Festzug mit Programm erhält wie früher den Namen Dorfabend. Man hofft, hierdurch wieder mehr Wardener im Festzelt begrüßen zu können. Der Montag gehört traditionell den Klompenkönigen mit dem Klompenumzug und Klompenball. Mit Rücksicht auf die arbeitende Bevölkerung wird der neue Klompenkönig früher als bisher gegen 22 Uhr ausgerufen. Die Eintrittspreise zu den Veranstaltungen werden ebenfalls angepasst.

Es gab aus der Mitgliederschaft viele Diskussionsbeiträge und Vorschläge. Der geschäftsführende Vorstand wird sich bei seiner nächsten Versammlung damit befassen. Bei der Frühjahrsversammlung will man das neue Konzept von den Mitgliedern beschließen lassen.

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