Würselen - St.-Hubertus-Schützen: Spannender Wettstreit um die Königswürde

St.-Hubertus-Schützen: Spannender Wettstreit um die Königswürde

Von: ehg
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Neuer König der St.-Hubertus Schützenbruderschaft-Bardenberg wurde Ralf Simons mit Königin Maria Simons (Mitte). Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Die St.-Hubertus-Bogenschützenbruderschaft Bardenberg feierte auf ihrer Anlage am Duffesheider Weg ihr Königsfest. Die Königswürde konnte erst am Folgetag nach dem zweiten Durchgang nach dem 97. Schuss ermittelt werden.

Den Vorsitzenden Ralf Simons freute es, zahlreiche Schaulustige, insbesondere aus den Ortsvereinen, begrüßen zu dürfen. Ihnen allen boten die zehn angetretenen Schützen einen spannenden Wettstreit, der am nächsten Tag erst zu Ende geführt werden konnte.

Zu Beginn des Festes war der neue Dorfkönig ermittelt worden. Zehn ambitionierte Teilnehmer lieferten sich einen spannenden Wettkampf. Ihn entschied mit dem 21. Treffer in der neunten Runde Klaus Grimmen für sich. Er errang den Titel zum ersten Male. Auch im Jahr 2017 wird der noch amtierende Diözesanprinz Florian Langneff auf höherer Ebene seine Treffsicherheit unter Beweis stellen. Dazu löste er auf dem eigenen Stand am Duffesheider Weg erneut die Fahrkarte.

Der schießsportliche Wettbewerb der Förderer wurde in der zwölften Runde mit dem 18. Treffer entschieden. Titelverteidiger Harald Göbbels hatte ihn gelandet. Er wird im nächsten um die Kaiserwürde bei den Förderern kämpfen.

Nach einem Frühschoppen geleitete die Bruderschaft am Sonntag im frühen Nachmittag das noch amtierende Königspaar Ingo und Anke Pfennings nach einem Umzug durch das Dorf zur Schützenwiese.

Mit von der Partie waren die St.-Sebastianus-Schützen Bardenberg sowie die Bardenberger Maijungen mit Fahnenschwenkern und Spielspitze 2017. Musikalisch gab das Trompeterkorps Schwarz Rot Aachen-Haaren den Ton an. Während des Königsvogelschusses zog die Kapelle „Jeeteberger Buben“ aus Kerkrade alle Register stimmungsvoller musikalischer Unterhaltung.

Als Ehrengast eröffnete Bürgermeister Arno Nelles den Wettstreit um die Königswürde. Obwohl die Schützen ihre Treffsicherheit unter Beweis stellten, zeigte das Holz auf der Stange über längere Zeit keine Regung. Es leistete einen derart großen Widerstand, dass der Wettkampf bei Anbruch der Dunkelheit abgebrochen werden musste. Es spricht für die Hartnäckigkeit des Vogels, dass er bis dahin 92 Treffer weggesteckt hatte. Da war die Enttäuschung unter den Schützen groß.

Mit einer aufziehenden Gewitterfront im Nacken gingen sie am nächsten Tag noch einmal frohen Mutes zu Werke. In der 28. Runde machte dann Vorsitzender Ralf Simons dem widerspenstigen Vieh auf der Stange den Garaus. Mit dem 97. Treffer hatte Ralf Simons erstmalig die Königswürde errungen.

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