Sportzentrum: Vereine sollen Vorstellungen einbringen

Von: -ks-
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„Umgekramt“: Die Anordnung der Leichtathletikanlage mit sechs Bahnen und zwei Fußballplätzen muss verändert werden. Foto: imago/Insadco

Würselen. Das am Freizeitbad Aquana geplante Sportzentrum, das gut fünf Millionen Euro kosten soll, nimmt weiter Formen an. Dr. Markus Fischer, Geschäftsführer der Fachfirma für Sportstättenplanung Fischer Consult aus Rheinbach, trug erneut im Ausschuss für Soziales, Sport und Kultur den Stand der Überlegungen vor.

Es habe sich bei der bisherig bevorzugten Variante herausgestellt, „dass die Parkplätze nicht wie ursprünglich gedacht auf dem Gelände baubar sind.“ Das liege an den einzuhaltenden Kampfbahnrichtlinien und den topografischen Gegebenheiten (Gefälle im Gelände). Es geht um 136 Stellplätze plus drei Schwerbehindertenparkplätze. Der Aufwand, über Ausgleichsflächen mehr Platz zu gewinnen, sei viel zu groß.

Es ist aber laut Fischer möglich, durch Verschieben der Komponenten des Sportzentrums hinzukommen. Favorisiert werde die Variante, den Standort für die Leichtathletikumlaufbahn mit sechs Bahnen (Typ C) mit den beiden Fußballplätzen zu tauschen. Die „Kampfbahn“ liege in der zweiten Variante im südlichen Teil, die beiden Kunstrasenplätze im Norden. In einer dritten Variante, die der Planer aber nicht als die beste ansieht, könnte die Leichtathletikanlage „leicht schräg angeordnet“ werden.

Die beiden Fußballplätze würden dann neben bzw. auf gleicher Höhe positioniert.

Beigeordneter Roger Nießen („Wir sind im Austausch mit dem Stadtsportbund“) und Sportstättenplaner Fischer sprachen davon, nach Abschluss der Studie mit in Frage kommenden Vereinen einen „kleinen Workshop“ organisieren zu wollen, damit diese sich in die Planungen einbringen könnten.

Claudia Küppers (UWG) und Hans Carduck (FDP) hakten bezüglich Kosten und Grundstück nach. Erster und Technischer Beigeordneter Till von Hoegen räumte ein, dass im Planungsbereich nicht alle Grundstücke der Stadt gehören.

Carduck wollte wissen, ob das Sportzentrum noch realisierbar wäre, sollte das noch fehlende Areal nicht angekauft werden können. Laut Fischer sei das bei Verkleinerung eines Fußballplatzes noch möglich.

Küppers’ Frage nach den Kosten beantwortete von Hoegen im öffentlichen Teil der Sitzung nicht. Die Verhandlungen über den Grundstücksankauf liefen noch.

Winfried Hahn (SPD) hielt Variante 2 für sehr gut, weil auf diese Weise gemäß DFB-Richtlinien das Mindestmaß der Fußballplätze eingehalten würde.

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