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Sportvereinigung Straß freut sich auf Kunstrasenplatz

Von: mabie
Letzte Aktualisierung:
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Noch ruht der Sportplatzbau in Straß, doch bereits im Frühsommer könnten nach Plan die ersten Bälle über den Kunstrasen rollen.

Herzogenrath. „Was lange währt, wird endlich gut“, freut sich Gerd Verhoolen von der Sportvereinigung Straß, als er gemeinsam mit den Offiziellen die riesige Baustelle an der Friedhofstraße in Augenschein nimmt. Dort entsteht an der Stelle des früheren Tennenplatzes derzeit ein moderner Kunstrasenplatz.

Es ist der Dritte im Stadtgebiet, was bereits vor gut einem Jahr im Ausschuss für Bildung, Sport und Kultur der Stadt Herzogenrath beschlossen wurde. Nach der Freigabe des Haushaltes und Gutachten von Kampfmittelräumdienst und der Bergbaubehörde wurde im Oktober mit dem Bau begonnen.

„Geogitter“ verlegt

Da sich ein Bergbauschacht des so genannten oberflächennahen Bergbaus in unmittelbarer Nähe befindet, musste zunächst im Schutzbereich der Schachtzone auf gut 2500 Quadratmetern ein spezielles „Geogitter“ im Erdreich verlegt werden. Dieses sorgt nach Auskunft von Fachleuten dafür, dass im Falle eines Abrutschens das betroffene Gelände nur langsam einsackt und nicht plötzlich trichterartige Vertiefungen hinterlässt. Diese Sicherungsmaßnahme ist Teil der aktuellen Gesamtkosten von 592.000 Euro, zu denen die Sportvereinigung Straß als späterer Nutzer selbst einen großen Teil beigetragen hat.

So stemmten sie mit verschiedenen Aktionen den nötigen Eigenanteil von satten 75.000 Euro, was für einen Verein dieser Größe und Ausrichtung wahrlich kein alltägliches Geschäft ist. „Aber es bleibt für die Zukunft eine Perspektive für unseren Verein, insbesondere für den Jugendbereich“, freute sich Maike Frauenrath vom Förderverein der Sportvereinigung Straß bei der jüngsten Inaugenscheinnahme des Platzes.

Er ruht derzeit stille, ist schon planiert für die kommenden Arbeiten an der für Kunstrasenplätze so wichtigen Drainageanlage. Auch der Baumschnitt ist bereits vorgenommen worden, „es müssen keine Bäume weichen“, wie Bürgermeister Christoph von den Driesch zufrieden feststellte.

Fertig sein soll der Kunstrasenplatz dann im kommenden Frühsommer, was aber stark von der Witterung in den kommenden Monaten abhängt. „Die Schottertragschicht des Kunstrasenplatzes und der weitere Aufbau kann nur bei trockener Witterung und Plus-Temperaturen erfolgen“, weiß Landschaftsarchitekt Michael Reepel.

Wenn alles fertig ist, wird aber die gleiche Qualität wie bei den Kunstrasenplätzen in Ritzerfeld und Kohlscheid angestrebt, was laut der Firma Strabag aus Dortmund, die für den Ausbau zuständig ist, der Standard für alle vom DFB lizenzierten Spielfelder ist.

„Wir haben dann einen modernen Kunstrasenplatz, der haltbar ist und durch die eingesetzte Technik mit Granulat wenig Verschleiß bei hoher Qualität und Gesundheitsprävention für die Spieler vereint“, sagte Gerd Verhoolen.

Ein Kilometer Leitungen

Die gesamte Platzfläche an der Friedhofstraße in Straß misst rund 10.500 Quadratmeter und alleine, um die Sportplatzfläche vorzuplanieren, wurden 2500 Quadratmeter Bodenmasse bewegt. Die zwingend nötige Entwässerung geschieht über Leitungen mit gut einem Kilometer Gesamtlänge, während für die Herstellung von Wegen und Umrandungen um und entlang der Kunstrasenfläche gut 1500 Quadratmeter Betonsteinpflaster verlegt werden.

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