Spielspitzen heimsen Komplimente ein

Von: ehg
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Schöne Tradition: Alle Maiköniginnen, Maimägde und Ehrendamen, aber auch die Maikönige, Maiknechte und Pritschenmeister haben sich für den Empfang der Stadt Würselen in Schale geworfen. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Was hatten sich die Maiköniginnen, Maimägde und Ehrendamen, aber auch die Maikönige, Maiknechte und Pritschenmeister in Schale geworfen! Da wundert es nicht, dass Bürgermeister Arno Nelles wieder einmal mehr tief beeindruckt war von dem farbenprächtigen Bild, als er den Blick beim Empfang der Spielspitzen aller elf Jungenspiele zum Auftakt der Kirmessaison 2014 durch den Sitzungssaal schweifen ließ.

„Ich freue mich mit Euch, die Würselener Jungenspiele in den einzelnen Quartieren genießen zu dürfen“, überschüttete er sie nur so mit Komplimenten. Mahnte aber auch – ohne erhobenen Zeigefinger: „Haltet die Tradition unserer Jungenspiele aufrecht.“ Und: „Was wären diese ohne die fleißigen Helfer in ihrem Hintergrund, angefangen bei den Eltern bis hin zu den ehrenamtlichen Vorständen!“ Allen dankte er herzlich.

Es freute den Bürgermeister, neben den „Spellsleuten“ auch die begrüßen zu können, die sich den Spielen in besonderer Weise verbunden fühlen: den Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Würselener Jungenspiele mit Hans Maaßen an der Spitze und deren Ehrenvorsitzenden Wilhelm Kriescher, den Vorsitzenden des Kulturausschusses, Hans-Josef Bülles, sowie die Vize-Bürgermeister Harald Gerling und Winfried Hahn, die Nelles bei der Verleihung der Jungenspielmedaille an die Spielspitzen assistierten.

Sein Gruß und sein Dank galt der Geschäftswelt, repräsentiert durch den Arge-Vorsitzenden Manfred Wirtz, den Repräsentanten der Geldinstitute, allen voran SK-Gebietsdirektor Manfred Aretz, der Polizei und der Feuerwehr für die alljährlich den Spielen gewährte Unterstützung. Der Bürgermeister gratulierte dem noch „jungen“ Schützenkönig der St. Sebastianus-Schützengesellschaft 1624 zu seinem Meisterschuss am Pfingstmontag im Stadtgarten, mit dem er „Bissen“ zum Königsspiel erhob. Nelles dazu: „Schützen und Jungenspiele bilden in allen Quartieren eine wunderbare Einheit.“ Für ihn besteht kein Zweifel daran, „dass das Brauchtum unsere Stadt zusammenschweißt“.

Bei der Stadt bedankte sich AWJ-Vorsitzender für die freundliche Einladung. Gut verlaufen seien die vorauf gegangenen Maibälle. Große Vorfreude auf die Kirmestage hätten bei ihnen vorgeherrscht, blickte Maaßen zurück. Wichtig sei es, den jungen Menschen durch die Jungenspiele ein Gefühl der Zusammengehörigkeit mit auf den Weg zu geben, erwähnte er nicht zuletzt die erfolgreiche Kinder- und Jugendarbeit. Allen, die sie Jahr für Jahr an das Jahrhunderte alte Brauchtum heranführen, sprach er unter anderem seinen Dank aus. Er wisse sehr wohl zu schätzen, was für die Jungenspiele getan werde, wünschte er für die Kirmestage „gute Standfestigkeit, viel Vergnügen bei den Veranstaltungen, volle Zelte und gutes Wetter, damit am Ende gesagt werden könne, dass die Würselener Spiele wieder die allerschönsten waren und immer noch sind“.

Der Pressesprecher der Stadt, Bernd Schaffrath, stellte die Spielspitzen, die allesamt mit viel Beifall nicht nur aus eigenen Reihen bedacht wurden, vor. Als erste durften die Repräsentanten des Euchener Jungenspiels die begehrte Medaile entgegen nehmen. Gewidmet ist sie dem Weidener Jungenspiel anlässlich des 75-jährigen Bestehens, das nach den Sommerferien zum 65. Male aufmarschieren wird. „Verewigt“ wurde auf sie der Turm von St. Lucia, umrahmt von Fahne, Schärpe und Pritsche, lauter Utensilien der Jungenspiele. Die Fahne erinnert daran, dass die Fahnenschwenker Grün Weiß ihr 35-Jähriges feiern dürfen.

Nach der Vorstellung der Spitzen wurde unter dem Maibaum auf dem Morlaixplatz das vertraute „Öm de Ustere jönnt sich de Faste uus“ angestimmt. Begleitet wurden die Spellsleute dabei von Gerd Böker (Mandoline), Ralf Böker (Gitarre) sowie Leo Mines und Harold Vengust (beide Akkordeon). Das obligate Erinnerungsfoto wurde von allen Spitzen gemeinsam auf der Freitreppe neben dem Rathaus „geschossen“.

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