Spielplätze in Alsdorf werden aufgemöbelt

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Links balancieren, in der Mitte klettern und rechts rutschen: Das Multifunktionsspielgerät ist nur eine neue Attraktion auf dem Spielplatz an der Alsdorfer Burg. Foto: Stefan Schaum

Alsdorf. Melissa und Lea haben viel Spaß. Erst vor kurzem sind die beiden Grundschülerinnen Freundinnen geworden. Auf dem Spielplatz im Park der Alsdorfer Burg haben die Kinder sich kennen gelernt. Dorthin sind sie mit ihren Omas gekommen, um einen Feriennachmittag zu verbringen.

Dort hat sich einiges getan, es gibt viele neue Attraktionen. Das Multispielgerät, jüngst aufgebaut von der Gemeinnützigen Siedlungsgesellschaft Alsdorf (GSG), bietet Gelegenheit zum Klettern, Rutschen oder Balancieren. Auch die neu errichtete Schaukel präsentiert sich einladend. Oma Brigitte Lützler ist begeistert: „Es ist toll, was sich hier im Burgpark in letzter Zeit alles getan hat. Auf dem Spielplatz macht den Kindern das Spielen jetzt wieder Freude. Und wir Erwachsenen haben von den Sitzbänken aus alles wunderbar im Blick.”

Viele Schaukeln

Nicht nur der Spielplatz im Burgpark wurde von der GSG aufgemöbelt und mit Multispielgeräten und Schaukeln aus Stahl bedacht. Auch in Alsdorf-Warden (Kimbernstraße) und in Mitte (Marie-Juchacz-Straße) sind nagelneue Geräte aufgebaut worden.

Zehn weitere Spielplätze haben neue Schaukeln bekommen: in Neuweiler (Wagnerstraße), Blumenrath (Am Rodelberg), Mariadorf (Viehausstraße, Eichenstraße), Ost (Elbinger-/Danziger Straße, Mitte (Moselstraße, An der Tröt, Im Brühl/Von-Ketteler-Straße) und in der Broicher Siedlung (Leipziger Straße). Allesamt aus langlebigem Stahl gefertigt und vom TÜV abgenommen. Die alten Schaukeln aus Holz wurden abgebaut.

„Im März 2009 sind uns von der Verwaltung alle 38 städtischen Kinderspielplätze in Alsdorf übergeben worden. Seitdem sind wir bemüht, sie attraktiver zu machen und entsprechend zu pflegen”, sagt Achim Speer, Architekt und gemeinsam mit Dieter Sandlöbes Geschäftsführer der GSG.

Zur Attraktivierung der Spielstätten gehört aber nicht nur das Aufstellen neuer Geräte. Die Wartung des Bestandes, die Pflege, der Grünschnitt, der Austausch des Spielsandes und die Installation von Fallschutz sind auch im Blick.

Gründlich gesäubert

Vier Mitarbeiter der GSG sind ausschließlich zur Pflege und Instandhaltung der 38 Spielplätze abgestellt. In zwei Kolonnen mit zwei Fahrzeugen sind sie unterwegs, besuchen jeweils einmal wöchentlich jeden Platz, um dort jedes der Geräte eingehend zu prüfen, die Anlage zu säubern und insbesondere kleinere Reparaturen gleich vor Ort auszuführen.

Gegebenenfalls werden alte und ausgediente Spielgeräte abgebaut. Die vier Mitarbeiter haben freiwillig Seminare und Fortbildungen besucht, um durch Sichtprüfung die Sicherheit der Spielgeräte kontrollieren zu können. Für die jüngsten Arbeiten auf den zwölf berücksichtigten Spielplätzen hat die GSG rund 31.500 Euro investieren können.

Achim Speer: „Wir freuen uns sehr, dass wir bei der allgemein unbefriedigenden Kassenlage im Sinne der Kinder dieses Geld aufwenden konnten.” Langfristig, so das ehrgeizige Ziel der GSG, sollen alle alten Geräte auf den 38 Spielplätzen ausgetauscht werden.
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