Spielefest: Zum Rekord hat es nicht gereicht

Von: Stefan Schaum
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Das macht allen Spaß: Bei Familie Volksdorf sitzen Papa Frank, Mama Nicole, Timo und Vera gern gemeinsam am Spieltisch. Foto: Stefan Schaum

Baesweiler. Das gleich vorweg: Zum Rekord hat es nicht gereicht. 99 Teilnehmer hätten 99 Puzzles in gut elf Minuten zusammenlegen müssen, damit Baesweiler noch eine echte Konkurrenz für Rostock geworden wäre. Dazu hat einiges gefehlt, aber immerhin 55 Teilnehmer hatten ihre Spaß an einer Aktion, die eine besondere Facette beim 18. Familien-Spielefest in der Settericher Realschule war.

Baesweiler war die 13. und letzte Stadt, die in diesem Jahr den Rekord im Simultan-Schnellpuzzeln hätte unterbieten können. Das scheiterte zwar mangels Teilnehmern, aber abseits davon war das Fest wieder einmal richtig gut besucht. An die 500 Spielefans konnten in der Eingangshalle der Schule aus dem Vollen schöpfen. Allein 200 Brettspiele hatte das Team von „Spielkonzept 4U“ mitgebracht. Plus Tischkicker, Murmelbahnen, Knobelaufgaben und etliches mehr. Aussuchen, Platz nehmen, loslegen - da konnte etliches ausprobiert werden. Vielleicht ja schon mit Blick auf Geschenkideen für das nahende Weihnachtsfest? Auch dazu hatte das Brettspielteam einige Vorschläge parat.

Einfach selbstgemacht

Es gab auch eine kreative Alternative: Spiele einfach mal selber machen. Dazu bot der Jugendtreff Windmühlenstraße an seinem Stand Gelegenheit. Aus etliche Spielfiguren, Kartonplatten und Bastelzubehör konnten die jungen Besucher eigene Spiel herstellen und ihnen die passenden Regeln auf den Leib schneidern. Angelina Schwarzer hat die Gelegenheit gern genutzt. Eine Art „aufgemotztes“ Mensch-ärgere-dich-nicht mit zusätzlichen Aktionsfeldern hat die Elfjährige sich ausgedacht, damit es auch dem Weg zum Ziel ein wenig abwechslungsreicher wird.

Vielleicht bleibt sie ja so lange kreativ bei der Sache wie Ekkehard Künzell, der beim Spielefest sein jüngstes Spiel vorstellte - das er mit 86 Jahren entwickelt hat! Quer durch die Generationen hatten alle viel Spaß an der Sache, und genau das war ja das Ziel: das gute, alte Brettspiel in die Familien zu bringen. Dazu fehlt bei den Volksdorfs zwar oft die Zeit, „aber am Wochenende versuchen wir schon, gemeinsam am Tisch zu sitzen und zu spielen“, sagt Vater Frank. Auch diese Familie hat sich beim Fest gern Tipps für kommende Spieletage geholt.

Einen eigenen Raum hatten die Teilnehmer des Schul-Cups. Jeweils drei Brettspiele hatten die dafür angemeldeten Grundschüler vorab bekommen, damit sie sich ein wenig darin üben konnten. Beim Cup traten die Kinder dann gegeneinander an. Dass dabei am Ende die Andreasschule die Nase vorn hatte - gefolgt von Grengrachtschule, KGS Oidtweiler und Loverich - tat kaum etwas zur Sache. Urkunden und Spielekisten gab es nämlich für alle. Schließlich sollte auch da der Spaß im Vordergrund stehen.

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