SPD: Schulprojekt wird „wider besseres Wissens madig geredet”

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Alsdorf. Die seitens der Alsdorfer Grünen auf mehreren Ebenen geäußerte Kritik an der Aufgabe des Schulstandortes Ofden zugunsten eines vom Land geförderten Schulzentrums im Annapark veranlasst Friedhelm Krämer zur Gegenrede.

Der Sozialdemokrat ist Schulpolitischer Sprecher seiner Fraktion.

„Eine langjährige und quälende Diskussion um die Zukunft des Alsdorfer Gymnasium, aber auch um die Zukunft der Realschule am Weiher ist beendet”, hält Friedhelm Krämer fest.

Voraussetzungen, die das Land NRW auf seinem Grundstück, dem Annagelände bietet, würden den Bau eines neuen Schulzentrums für beide Schulen ermöglichen. Dafür habe die Landesregierung eine schriftliche Garantie gegeben.

Eine für die Stadt Alsdorf einmalige Chance sei das, den Ruf aus den 60er Jahren als „Schulstadt” wieder aufleben zu lassen, aber auch auf dem Annagelände Impulse zu setzen für die weitere innerstädtische Entwicklung, dies „mit einer verbesserten Infrastruktur vor allem für optimale Verkehrsanbindungen der Schüler”.

Die Hartnäckigkeit der Befürworter dieser Lösung, „wie Bürgermeister Helmut Klein, die Alsdorfer SPD, aber auch Teil der CDU” zählt der Stadtverordnete auf, habe sich ausgezahlt. Nur diejenigen, die eigentlich hoch zufrieden sein müssten, nämlich die Alsdorfer Grünen, würden jede Gelegenheit nutzen, um das Projekt „wider besseren Wissens madig zu reden”.

Wie glaubwürdig wäre eine Partei noch, fragt Friedhelm Krämer, wenn sie ihre eigenen Politikziele aufgrund „im Rat praktizierten Fundamentalopposition” opfert? Mit den Neubauten der beiden Schulen, gefördert durch das Land NRW, werde die Energieeinsparverordnung des Landes eins zu eins umgesetzt: „Eine zwingende Voraussetzung für die Zuschüsse. Also eine ökologisch orientierte Baumaßnahme, die gerade die Grünen begeistern müsste.”

Zumal festgestellt worden sei, dass nach der gleichen Energieeinsparverordnung die Landesförderung für eine Sanierung nicht in Betracht komme. Nur mit eigenen städtischen Mitteln sei aber eine Sanierung nicht möglich, so Friedhelm Krämer.

„Diese einfachen Zusammenhänge müssten doch neben der breiten Zustimmung von vier Fraktionen im Rat auch den Grünen-Stadtverordneten einleuchten. Aber dafür müsste man bereit sein, eine über Parteigrenzen hinausgehende Verantwortung in dieser einmaligen Situation für unsere Stadt zu übernehmen”, fordert der SPD-Sprecher. „Offenbar gelten bei den Grünen aber andere Maßstäbe. Einerseits schade, anderseits jedoch entlarvend.”
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